Roman Rafreider: Karriere, Rückkehr und offene Fragen

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Roman Rafreider gehört zu den österreichischen Journalisten, deren Gesicht über viele Jahre eng mit den Fernsehnachrichten des ORF verbunden war. Als Moderator verschiedener „Zeit im Bild“-Ausgaben erklärte er politische Ereignisse, führte Interviews und präsentierte aktuelle Nachrichten.

Seine Laufbahn verlief jedoch nicht ohne Unterbrechungen. Besonders ein auffälliger Fernsehauftritt im Dezember 2021 führte zu einer längeren Auszeit und zu zahlreichen Spekulationen. Später kehrte Rafreider zunächst hinter den Kulissen und schließlich vertretungsweise vor die Kamera zurück. Der zuletzt klar dokumentierte öffentliche Stand dazu stammt aus dem Sommer 2024.

Roman Rafreider auf einen Blick

AngabeInformation
NameRoman Rafreider
Geburtsdatum22. November 1969
Alter56 Jahre, Stand Juli 2026
GeburtsortBregenz, Vorarlberg
NationalitätÖsterreichisch
BerufJournalist, Redakteur und Fernsehmoderator
Bekannt alsModerator verschiedener „Zeit im Bild“-Sendungen
ArbeitgeberÖsterreichischer Rundfunk
AusbildungStudium der Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft
Letzte öffentlich bestätigte TätigkeitRedakteur, Chef vom Dienst, Reporter und vertretungsweise Moderator
VermögenKeine belastbare öffentliche Angabe

Roman Rafreider wurde am 22. November 1969 in Bregenz geboren. Nach veröffentlichten beruflichen Biografien studierte er in Innsbruck, Wien und Paris Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft. Bereits während seines Studiums sammelte er Erfahrungen bei verschiedenen Zeitungen.

Vom ORF Vorarlberg zur „Zeit im Bild“

Seine Laufbahn beim Österreichischen Rundfunk begann Roman Rafreider 1995 im ORF-Landesstudio Vorarlberg. Dort arbeitete er zunächst als Redakteur im Bereich Politik und Europäische Union. Außerdem moderierte er Radiojournale.

Ab 1998 war Rafreider auch im Fernsehen zu sehen. Er präsentierte die regionale Nachrichtensendung „Vorarlberg heute“ und wurde damit einem größeren Publikum in seinem Heimatbundesland bekannt.

Bereits 1999 wechselte er in die zentrale Nachrichtenredaktion des ORF nach Wien. Dort arbeitete er für die „Zeit im Bild“ und übernahm Aufgaben als Moderator und Chef vom Dienst der damaligen Spätnachrichtensendung „ZiB 3“. Seine Entwicklung vom regionalen Journalisten zum bundesweit bekannten Nachrichtengesicht erfolgte damit innerhalb weniger Jahre.

Roman Rafreider als Moderator verschiedener ORF-Formate

Im Jahr 2002 übernahm Rafreider die Moderation des Reportagemagazins „Thema“. Später präsentierte er auch das Konsumentenmagazin „Gut beraten Österreich“. Damit arbeitete er zeitweise außerhalb der klassischen Nachrichtensendungen und beschäftigte sich stärker mit Reportagen und Alltagsthemen.

Mit der Neuordnung der ORF-Nachrichten im Jahr 2007 kehrte er zur „Zeit im Bild“ zurück. Er wurde Anchorman der „ZiB 20“ und moderierte die spätere Nachrichtenausgabe „ZiB 24“. Daneben wirkte er an politischen Sondersendungen mit, unter anderem rund um Nationalrats- und Bundespräsidentenwahlen.

Rafreider wurde vor allem durch seine ruhige, direkte Art der Nachrichtenpräsentation bekannt. Neben der Arbeit vor der Kamera war er als Chef vom Dienst tätig. Diese Position umfasst redaktionelle Verantwortung, die Planung von Sendungen und die Koordination aktueller Nachrichtenlagen. Offizielle ORF-Unterlagen und ältere Programminformationen bestätigen seine langjährige Beteiligung an Nachrichten- und Wahlsendungen.

Berufliche Auszeiten und öffentliche Diskussionen

Im Herbst 2018 nahm Roman Rafreider vorübergehend Sonderurlaub. Zuvor waren Vorwürfe aus einer früheren Beziehung öffentlich geworden. Rafreider wies diese zurück. Das dazu eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde später eingestellt, wie der ORF und mehrere österreichische Medien berichteten. Anfang 2019 kehrte er in den Dienst zurück und arbeitete zunächst an der Entwicklung neuer Informationsformate.

Ab März 2020 moderierte Rafreider erneut verschiedene Nachrichtenausgaben, darunter „ZiB 18“, „ZiB 20“, „ZiB Nacht“ und „ZiB Flash“. Zudem übernahm er wieder redaktionelle Verantwortung.

Ein weiterer Einschnitt folgte am 14. Dezember 2021. Während einer Ausgabe von „ZiB Flash“ hatte Rafreider deutlich hörbare Sprechschwierigkeiten und wirkte beeinträchtigt. Der ORF entband ihn anschließend von seinen Aufgaben.

Rafreider erklärte später, er habe kurz vor der Sendung eine schwere persönliche Nachricht erhalten und eine Beruhigungstablette eingenommen. Diese Darstellung stammt von ihm selbst. Genauere private Hintergründe wurden nicht verlässlich öffentlich bestätigt und sollten deshalb nicht als gesicherte Tatsachen dargestellt werden. Der ORF und Rafreider vereinbarten schließlich eine sechsmonatige unbezahlte Auszeit.

Die schrittweise Rückkehr in den ORF

Nach dem Ende seiner Auszeit kehrte Roman Rafreider im Juni 2022 in den ORF-Dienst zurück. Zunächst trat er nicht wieder als regelmäßiger Nachrichtenmoderator auf. Stattdessen arbeitete er als Redakteur und Chef vom Dienst für die Informationssendungen „Aktuell nach eins“ und „Aktuell nach fünf“.

Seit September 2022 war er nach Angaben des Senders außerdem fallweise als Reporter und Gestalter tätig. Dabei führte er auch größere Interviews und war vereinzelt wieder in Fernsehbeiträgen zu sehen.

Im Juli 2024 bestätigte der ORF schließlich, dass Rafreider vertretungsweise erneut die Sendungen „Aktuell nach eins“ und „Aktuell nach fünf“ moderierte. Sowohl Der Standard als auch der Kurier berichteten über diese Rückkehr vor die Kamera. Ob daraus eine dauerhafte reguläre Moderationsaufgabe entstehen sollte, ließ der ORF damals offen.

Eine neuere eindeutige Bestätigung über eine feste Moderatorenposition liegt in den geprüften öffentlich zugänglichen Quellen nicht vor. Deshalb lässt sich nicht seriös behaupten, dass Rafreider inzwischen wieder dauerhaft eine bestimmte ORF-Sendung präsentiert.

Was über das Privatleben bekannt ist

Roman Rafreider hat in der Vergangenheit gelegentlich über persönliche Themen gesprochen und wurde zeitweise gemeinsam mit Partnerinnen bei öffentlichen Veranstaltungen gesehen. Über seinen heutigen Beziehungsstatus liegen jedoch keine belastbaren aktuellen Angaben vor.

Auch ein gegenwärtiger Wohnort ist nicht öffentlich bestätigt. Angaben über Immobilien, Einkommen oder ein angebliches Vermögen finden sich teilweise auf wenig verlässlichen Webseiten, werden dort aber nicht nachvollziehbar belegt. Eine seriöse Schätzung seines Vermögens ist deshalb nicht möglich.

Über familiäre Einzelheiten hält sich Rafreider weitgehend bedeckt. Ältere öffentliche Berichte erwähnen einen Sohn. Weitere Angaben über dessen Privatleben, Alter oder heutigen Lebensmittelpunkt sollten ohne eindeutige Bestätigung nicht verbreitet werden.

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Fazit

Roman Rafreider ist ein österreichischer Journalist mit einer langen Laufbahn beim ORF. Vom Landesstudio Vorarlberg führte ihn sein Weg in die zentrale Nachrichtenredaktion nach Wien, wo er über viele Jahre verschiedene „Zeit im Bild“-Ausgaben und weitere Informationsformate präsentierte.

Seine Karriere wurde durch mehrere Auszeiten unterbrochen. Nach dem viel diskutierten Fernsehauftritt von 2021 kehrte er zunächst als Redakteur und Chef vom Dienst zurück. Im Sommer 2024 moderierte er wieder vertretungsweise vor der Kamera.

Über eine dauerhafte aktuelle Moderationsrolle, seinen Beziehungsstatus, seinen Wohnort oder sein Vermögen gibt es keine ausreichend belastbaren öffentlichen Angaben. Sicher dokumentiert bleibt vor allem seine langjährige Bedeutung als Redakteur und Nachrichtensprecher innerhalb des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

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