Maria Hofstätter ist eine österreichische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin. Sie wurde am 30. März 1964 in Linz geboren, wuchs in Gramastetten im oberösterreichischen Mühlviertel auf und ist im Jahr 2026 62 Jahre alt.
Bereits im Alter von 19 Jahren stand sie auf einer Theaterbühne. Seitdem hat sie in zahlreichen österreichischen und deutschen Produktionen mitgewirkt und sich besonders als glaubwürdige Darstellerin ungewöhnlicher Figuren einen Namen gemacht.
| Information | Angaben |
|---|---|
| Vollständiger Name | Maria Hofstätter |
| Geburtsdatum | 30. März 1964 |
| Geburtsort | Linz, Österreich |
| Herkunft | Gramastetten im Mühlviertel |
| Alter im Jahr 2026 | 62 Jahre |
| Nationalität | Österreichisch |
| Beruf | Schauspielerin |
| Arbeitsbereiche | Film, Fernsehen, Theater und Kabarett |
| Bekannter Durchbruch | „Hundstage“ aus dem Jahr 2001 |
| Bedeutende Filme | „Paradies: Glaube“, „Fuchs im Bau“, „Des Teufels Bad“ |
| Aktuelles bekanntes Projekt | „Braunschlag 1986“ |
Warum ist Maria Hofstätter bekannt?
Maria Hofstätter ist nicht deshalb bekannt geworden, weil sie immer glamouröse Hauptrollen gespielt hat. Ihre Stärke liegt vielmehr darin, alltägliche Menschen mit ihren Fehlern, Ängsten, Hoffnungen und inneren Widersprüchen sehr genau darzustellen.
Sie spielt häufig Frauen, die unter schwierigen sozialen Bedingungen leben oder mit strengen Regeln und persönlichen Konflikten kämpfen. Dabei versucht sie nicht, ihre Figuren schöner, sympathischer oder einfacher erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich sind.
Gerade diese Ehrlichkeit hat Maria Hofstätter zu einer wichtigen Schauspielerin des österreichischen Films gemacht. Das Filmarchiv Austria bezeichnet sie als vielseitige Künstlerin und festen Bestandteil der deutschsprachigen Film- und Fernsehlandschaft.
Herkunft, Kindheit und erste Schritte als Schauspielerin
Kindheit und Jugend von Maria Hofstätter
Maria Hofstätter wurde in Linz geboren und wuchs in Gramastetten auf. Die Gemeinde liegt im Mühlviertel, einer ländlich geprägten Region in Oberösterreich.
Über ihre Kindheit und ihre Familie spricht die Schauspielerin nur selten öffentlich. Bekannt ist jedoch, dass ihre oberösterreichische Herkunft einen wichtigen Teil ihrer Persönlichkeit bildet und sie den österreichischen Dialekt in vielen Rollen sicher und natürlich einsetzen kann.
Ihre Herkunft hilft ihr besonders bei Figuren aus kleinen Gemeinden, Arbeiterfamilien oder ländlichen Lebenswelten. Solche Menschen stellt sie nicht als einfache Klischees dar, sondern als eigenständige Persönlichkeiten mit Würde, Humor und oft auch großer innerer Kraft.
Beginn in der Linzer Kabarettszene
Maria Hofstätters beruflicher Weg begann in den 1980er-Jahren in der Linzer Kabarettszene. Sie besuchte keine klassische staatliche Schauspielschule, sondern entwickelte ihr Können durch praktische Erfahrung auf der Bühne.
Mit 19 Jahren gab sie ihr Theaterdebüt. Danach spielte sie an unterschiedlichen Bühnen in Österreich und Deutschland und wirkte auch an Kabarettprogrammen mit, von denen sie einige selbst inszenierte.
Diese Form des Lernens hatte einen großen Einfluss auf ihren späteren Stil. Statt sich nur auf feste Regeln zu verlassen, beobachtete sie Menschen, arbeitete intensiv mit Sprache und entwickelte ein feines Gefühl für Situationen, Pausen und kleine Gesten.
Maria Hofstätter und das Projekttheater Vorarlberg
Im Jahr 1995 übernahm Maria Hofstätter gemeinsam mit dem Schauspieler und Theatermacher Dietmar Nigsch die Leitung des Projekttheaters Vorarlberg. Das freie Theater wurde zu einem wichtigen Teil ihres beruflichen Lebens.
Das Projekttheater brachte moderne, gesellschaftlich bedeutende und teilweise schwierige Stoffe auf die Bühne. Im Mittelpunkt standen nicht große Unterhaltungsshows, sondern Geschichten, die Fragen über Macht, soziale Beziehungen, Einsamkeit, Gewalt und menschliche Verantwortung aufwerfen.
Die Arbeit am Theater gab Maria Hofstätter die Möglichkeit, sich lange und gründlich mit Figuren auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung ist auch in ihren Filmen sichtbar, weil ihre Rollen oft den Eindruck vermitteln, als hätten die dargestellten Menschen bereits ein vollständiges Leben vor Beginn der Handlung geführt.
Der Durchbruch von Maria Hofstätter
Erste Filme mit Maria Hofstätter
Schon vor ihrem großen Durchbruch war Maria Hofstätter in mehreren bekannten österreichischen Filmen zu sehen. Dazu gehörten „Indien“ aus dem Jahr 1993, „Die Ameisenstraße“ aus dem Jahr 1995 und die erfolgreiche Komödie „Hinterholz 8“ aus dem Jahr 1998.
Diese Produktionen halfen ihr, im österreichischen Kino bekannter zu werden. Obwohl sie damals noch nicht immer große Rollen erhielt, fiel sie durch ihre natürliche Spielweise und ihren sicheren Umgang mit österreichischem Humor auf.
In „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ war sie später auch Teil einer international beachteten historischen Produktion. Ihre Filmografie zeigt damit eine große Bandbreite, die von schwarzem Humor und Gesellschaftssatire bis zu ernsten historischen Dramen reicht.
Der Erfolg mit „Hundstage“
Der entscheidende Durchbruch gelang Maria Hofstätter im Jahr 2001 mit Ulrich Seidls Film „Hundstage“. Sie spielte darin die Anhalterin Anna, die fremde Autofahrer mit persönlichen Fragen, Liedern und provozierenden Bemerkungen aus der Ruhe bringt.
Die Figur wirkt auf den ersten Blick laut, störend und grenzüberschreitend. Maria Hofstätter zeigt jedoch auch ihre Einsamkeit und ihre Sehnsucht nach Aufmerksamkeit, wodurch Anna mehr als nur eine seltsame Nebenfigur wird.
Für ihre Darstellung erhielt Hofstätter beim Internationalen Filmfestival von Gijón einen Spezialpreis der Jury. Die Rolle machte sie einem größeren Publikum bekannt und führte zu einer langjährigen Zusammenarbeit mit Regisseur Ulrich Seidl.
Zusammenarbeit mit Ulrich Seidl
Nach „Hundstage“ spielte Maria Hofstätter auch in Ulrich Seidls „Import Export“ und später in „Paradies: Glaube“. Seidls Filme untersuchen häufig soziale Grenzen, Einsamkeit, Machtverhältnisse und unangenehme Seiten des menschlichen Verhaltens.
In „Paradies: Glaube“ verkörpert Hofstätter die streng religiöse Anna Maria. Die Figur versucht, andere Menschen zum katholischen Glauben zu führen, während ihre eigene Ehe und ihr persönliches Leben immer stärker auseinanderbrechen.
Die Rolle verlangt eine schwierige Balance. Maria Hofstätter darf Anna Maria weder nur als fanatische Frau noch als unschuldiges Opfer zeigen, sondern muss ihre Härte, ihre Verletzlichkeit und ihre verzweifelte Suche nach Liebe gleichzeitig sichtbar machen. Der Film erhielt bei den Filmfestspielen von Venedig den Spezialpreis der Jury.
Die besten Filme und Serien mit Maria Hofstätter
Bekannte Filme von Maria Hofstätter
Maria Hofstätter hat im Laufe ihrer Karriere in Komödien, Dramen, historischen Filmen und gesellschaftskritischen Produktionen mitgespielt. Viele ihrer Rollen sind nicht leicht oder angenehm, bleiben dem Publikum aber gerade deshalb lange im Gedächtnis.
| Jahr | Film | Rolle oder Bedeutung |
| 1993 | „Indien“ | Früher bekannter österreichischer Kinofilm |
| 1998 | „Hinterholz 8“ | Erfolgreiche österreichische Komödie |
| 2001 | „Hundstage“ | Durchbruch als Anhalterin Anna |
| 2005 | „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ | Historisches Drama |
| 2007 | „Import Export“ | Weitere Zusammenarbeit mit Ulrich Seidl |
| 2012 | „Paradies: Glaube“ | Hauptrolle als streng religiöse Anna Maria |
| 2020 | „Fuchs im Bau“ | Hauptrolle als Gefängnislehrerin |
| 2021 | „Kaiserschmarrndrama“ | Teil der beliebten Eberhofer-Filmreihe |
| 2023 | „Ein ganzes Leben“ | Literaturverfilmung |
| 2024 | „Des Teufels Bad“ | Rolle der Schwiegermutter Gänglin |
| 2024 | „Andrea lässt sich scheiden“ | Tragikomödie von Josef Hader |
„Fuchs im Bau“ als besonderes Fallbeispiel
Der Film „Fuchs im Bau“ gehört zu den bedeutendsten neueren Werken von Maria Hofstätter. Sie spielt darin Elisabeth Berger, eine erfahrene Lehrerin in einer Jugendstrafanstalt.
Die Figur arbeitet mit jungen Gefangenen, die häufig schlechte Erfahrungen mit Familie, Schule und Gesellschaft gemacht haben. Berger tritt streng auf, behandelt die Jugendlichen jedoch nicht nur als Straftäter, sondern versucht, ihre Fähigkeiten und ihre persönlichen Geschichten zu erkennen.
Maria Hofstätter zeigt die Lehrerin als Frau, die viel erlebt hat und ihre Gefühle nicht offen vor sich herträgt. Ihre ruhige und genaue Darstellung brachte ihr 2021 den Deutschen Schauspielpreis für die weibliche Hauptrolle und 2022 den Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Hauptdarstellerin ein.
„Des Teufels Bad“ und eine bedrückende historische Rolle
In „Des Teufels Bad“ spielt Maria Hofstätter die Schwiegermutter Gänglin. Der Film von Veronika Franz und Severin Fiala spielt im Oberösterreich des 18. Jahrhunderts und erzählt von einer jungen Frau, die nach ihrer Heirat zunehmend unter seelischer Verzweiflung leidet.
Hofstätters Figur steht für eine harte Lebensordnung, in der Pflicht, Religion und Arbeit wichtiger sind als persönliche Gefühle. Ihre Darstellung ist streng, wirkt aber nicht wie die einfache Verkörperung des Bösen, weil auch diese Frau Teil einer Gesellschaft ist, die kaum Verständnis für psychische Not kennt.
Für diese Nebenrolle gewann Maria Hofstätter den Österreichischen Filmpreis 2024. Der Film war außerdem im Wettbewerb der Berlinale vertreten und gewann mehrere wichtige Auszeichnungen.
Maria Hofstätter in „Andrea lässt sich scheiden“
In Josef Haders Tragikomödie „Andrea lässt sich scheiden“ ist Maria Hofstätter ebenfalls zu sehen. Der Film verbindet trockenen österreichischen Humor mit einer Geschichte über Schuld, Verantwortung und das Leben in einer kleinen Gemeinde.
Solche Stoffe passen besonders gut zu ihrem Schauspiel. Maria Hofstätter kann eine Figur mit wenigen Blicken und kurzen Sätzen verständlich machen, ohne jede Emotion ausdrücklich erklären zu müssen.
Der Film wurde beim Österreichischen Filmpreis als publikumsstärkster Kinofilm des Jahres 2024 genannt. Damit erreichte eine Produktion mit Maria Hofstätter nicht nur Kritikerinnen und Kritiker, sondern auch ein breites Kinopublikum.
Serien und Fernsehrollen von Maria Hofstätter
Neben Kinofilmen spielt Maria Hofstätter regelmäßig in Fernsehproduktionen. Besonders bekannt ist ihre Rolle in der österreichischen Serie „Braunschlag“, die von David Schalko geschrieben und inszeniert wurde.
Die Serie erzählt von einer finanziell bedrohten Gemeinde, deren Bürgermeister eine angebliche Marienerscheinung erfindet. Maria Hofstätter gehört zu einem Ensemble, das politische Satire, schwarzen Humor und typische Probleme einer kleinen Gemeinde miteinander verbindet.
Weitere Auftritte hatte sie unter anderem in Krimiformaten, Landkrimis, Fernsehfilmen und internationalen Serienproduktionen. Ihre Rollen bleiben auch im Fernsehen meist realistisch und eng mit sozialen oder gesellschaftlichen Fragen verbunden.
Theaterarbeit und besonderer Schauspielstil
Maria Hofstätter als Theaterschauspielerin
Obwohl viele Menschen Maria Hofstätter vor allem aus Film und Fernsehen kennen, bildet das Theater die Grundlage ihrer Karriere. Seit den frühen 1980er-Jahren steht sie auf österreichischen und deutschen Bühnen.
Im Theater muss eine Schauspielerin eine Figur jeden Abend neu entstehen lassen. Stimme, Körperhaltung, Rhythmus und die direkte Reaktion des Publikums spielen dabei eine größere Rolle als beim Film, bei dem eine Szene wiederholt und später geschnitten werden kann.
Diese Bühnenerfahrung ist bei Maria Hofstätter deutlich zu erkennen. Sie kann längere Szenen tragen, präzise mit Sprache arbeiten und selbst in stillen Momenten eine starke Spannung erzeugen.
Was macht Maria Hofstätters Schauspiel besonders?
Maria Hofstätter spielt ihre Figuren nicht von außen. Sie versucht nicht nur, bestimmte Gesichtsausdrücke oder Eigenschaften nachzuahmen, sondern sucht nach den inneren Gründen für das Verhalten eines Menschen.
Auch wenn eine Figur hart, peinlich, fanatisch oder abweisend wirkt, zeigt sie kleine Zeichen von Unsicherheit und Verletzbarkeit. Dadurch entsteht kein einfaches Urteil, sondern ein vielschichtiges Bild.
Ein weiteres Merkmal ist ihre Natürlichkeit. Dialekte, Pausen, unvollständige Sätze und alltägliche Bewegungen wirken bei ihr nicht künstlich eingeübt, sondern wie ein Teil des echten Lebens.
Fallbeispiel für ihre Rollenarbeit
Die Figuren aus „Hundstage“, „Paradies: Glaube“, „Fuchs im Bau“ und „Des Teufels Bad“ könnten kaum unterschiedlicher sein. Trotzdem verbindet sie, dass sie in engen sozialen oder persönlichen Verhältnissen leben und nur begrenzte Möglichkeiten haben, ihr Leben zu verändern.
Maria Hofstätter zeigt diese Menschen nicht als bloße Opfer. Ihre Figuren treffen eigene Entscheidungen, machen Fehler, verletzen andere und besitzen zugleich eine eigene Form von Stärke.
Diese Fähigkeit erklärt, warum sie sowohl in großen Hauptrollen als auch in kleinen Nebenrollen auffällt. Selbst wenn sie nur wenig Zeit im Bild hat, vermittelt sie oft eine vollständige Vorgeschichte der Figur.
Auszeichnungen und größte Erfolge
Wichtige Preise von Maria Hofstätter
Maria Hofstätters Leistungen wurden im Laufe ihrer Karriere mit zahlreichen Preisen gewürdigt. Dabei erhielt sie nicht nur Auszeichnungen für einzelne Filme, sondern auch Ehrungen für ihren gesamten Beitrag zur österreichischen Filmkultur.
| Jahr | Auszeichnung | Werk oder Begründung |
| 2001 | Spezialpreis der Jury in Gijón | Darstellung in „Hundstage“ |
| 2003 | European Shooting Star | Internationale Anerkennung als Schauspielerin |
| 2013 | Großer Diagonale-Schauspielpreis | Verdienste um die österreichische Filmkultur |
| 2021 | Deutscher Schauspielpreis | Hauptrolle in „Fuchs im Bau“ |
| 2021 | Darstellerpreis beim Günter Rohrbach Filmpreis | „Fuchs im Bau“ |
| 2022 | Österreichischer Filmpreis | Beste weibliche Hauptrolle in „Fuchs im Bau“ |
| 2024 | Österreichischer Filmpreis | Beste weibliche Nebenrolle in „Des Teufels Bad“ |
| 2025 | Axel-Corti-Preis | Engagement für Demokratie, Kunstfreiheit und Gerechtigkeit |
Der Große Diagonale-Schauspielpreis wurde Maria Hofstätter 2013 für ihre Verdienste um die österreichische Filmkultur verliehen. Die Liste der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger des Festivals führt sie für dieses Jahr offiziell auf.
Besonders erfolgreich war „Fuchs im Bau“. Für ihre Rolle erhielt sie sowohl den Deutschen Schauspielpreis 2021 als auch den Österreichischen Filmpreis 2022 für die beste weibliche Hauptrolle.
Österreichischer Filmpreis für „Des Teufels Bad“
Beim Österreichischen Filmpreis 2024 gewann Maria Hofstätter in der Kategorie Beste weibliche Nebenrolle. Sie wurde für ihre Darstellung der Schwiegermutter Gänglin in „Des Teufels Bad“ ausgezeichnet.
Diese Rolle zeigt, dass eine Nebenfigur für die Wirkung eines Films entscheidend sein kann. Hofstätter macht die strenge Schwiegermutter zu einem glaubwürdigen Teil der historischen Welt und trägt damit wesentlich zur bedrückenden Stimmung der Geschichte bei.
Der Axel-Corti-Preis 2025
Im Jahr 2025 erhielt Maria Hofstätter den Axel-Corti-Preis. Die Auszeichnung würdigte nicht nur ihre Arbeit als Schauspielerin, sondern besonders ihr Engagement für Demokratie, Kunstfreiheit und Gerechtigkeit.
Der Preis wurde im Rahmen der Fernsehpreise der Erwachsenenbildung vergeben. Die Verleihung fand am 16. Juni 2025 im ORF-RadioKulturhaus in Wien statt.
Ihre erste Reaktion auf die geplante Retrospektive des Filmarchivs lautete:
„Ist das denn wirklich notwendig?“
Diese kurze Frage zeigt ihre zurückhaltende Haltung gegenüber persönlicher Aufmerksamkeit. Das Filmarchiv beschreibt sie als Künstlerin, die das Rampenlicht für ihre Arbeit nutzt, aber ihr Privatleben nicht öffentlich ausstellt.
Bedeutung für den österreichischen Film
Maria Hofstätter steht für eine Art des Schauspiels, die stark mit dem modernen österreichischen Kino verbunden ist. Dieses Kino erzählt häufig von Menschen am Rand der Gesellschaft, von kleinen Gemeinden, familiären Konflikten, sozialem Druck und unangenehmen Wahrheiten.
Sie hat mit Regisseuren wie Ulrich Seidl, Josef Hader, Arman T. Riahi, Marc Rothemund, Veronika Franz und Severin Fiala gearbeitet. Dadurch ist sie Teil sehr unterschiedlicher Filme geworden, ohne ihre eigene glaubwürdige und genaue Spielweise zu verlieren.
Eine Retrospektive des Filmarchivs Austria würdigte Anfang 2025 ihr bisheriges Schaffen. Vom 17. Januar bis zum 5. Februar wurden ältere und neuere Filme gezeigt, was ihre langfristige Bedeutung für die deutschsprachige Filmkultur unterstreicht.
Maria Hofstätter privat und aktuelle Projekte
Hat Maria Hofstätter einen Partner oder Ehemann?
Über einen Partner, einen Ehemann oder frühere Beziehungen von Maria Hofstätter liegen keine zuverlässig bestätigten öffentlichen Angaben vor. Sie spricht in Interviews hauptsächlich über ihre Arbeit, gesellschaftliche Fragen und ihre Rollen.
Diese Zurückhaltung sollte respektiert werden. Fehlende Informationen über ihr Liebesleben sind kein Hinweis auf einen bestimmten Beziehungsstatus, sondern bedeuten lediglich, dass sie diesen Bereich nicht öffentlich behandelt.
Das Filmarchiv Austria weist ebenfalls darauf hin, dass Maria Hofstätter die Öffentlichkeit nicht aktiv sucht und ihr Privatleben nicht nach außen trägt.
Hat Maria Hofstätter Kinder?
Auch über mögliche Kinder von Maria Hofstätter gibt es keine verlässlich bestätigten öffentlichen Informationen. Deshalb wären eindeutige Aussagen über ihre familiäre Situation reine Spekulation.
Bei bekannten Persönlichkeiten werden private Angaben im Internet häufig ohne klare Quelle übernommen. Für einen sachlichen Artikel ist es deshalb wichtig, nur bestätigte Informationen zu nennen und offene Fragen auch als solche zu kennzeichnen.
Wo lebt Maria Hofstätter?
Das berufliche Profil der Schauspielerin nennt Wien als ihren Standort und führt außerdem Wohnmöglichkeiten in München und Berlin an. Daraus lässt sich jedoch nicht sicher auf ihre genaue private Wohnadresse oder ihren dauerhaften Lebensmittelpunkt schließen.
Bekannt ist vor allem ihre enge Verbindung zur österreichischen Kultur- und Theaterszene. Auch ihre Herkunft aus Oberösterreich spielt in ihrer öffentlichen Biografie weiterhin eine wichtige Rolle.
Maria Hofstätter in „Braunschlag 1986“
Zu den aktuellsten bekannten Produktionen mit Maria Hofstätter gehört „Braunschlag 1986“. Dabei handelt es sich um eine Fortsetzung der erfolgreichen ORF-Serie „Braunschlag“ in Form eines zweiteiligen Specials.
Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2025 im nördlichen Waldviertel statt. Neben Maria Hofstätter kehrten unter anderem Robert Palfrader, Nicholas Ofczarek, Nina Proll, Manuel Rubey und Simon Schwarz zurück.
Die beiden Teile wurden am 20. und 21. März 2026 auf ORF 1 ausgestrahlt und waren jeweils bereits 24 Stunden vorher auf ORF ON verfügbar. Damit kehrte das bekannte Serienuniversum 14 Jahre nach der ursprünglichen Ausstrahlung zurück.
Was macht Maria Hofstätter heute?
Maria Hofstätter arbeitet weiterhin als Schauspielerin für Film, Fernsehen und Theater. Ihre jüngsten Jahre waren von bedeutenden Filmen, einer eigenen Retrospektive, dem Axel-Corti-Preis und der Rückkehr von „Braunschlag“ geprägt.
Sie übernimmt weiterhin Rollen, die gesellschaftliche Themen mit persönlichen Geschichten verbinden. Dabei konzentriert sie sich weniger auf öffentliche Selbstdarstellung als auf die genaue Arbeit an ihren Figuren.
Mehr lesen: Gerhard Greiner: Leben, Karriere und Familie
Fazit: Warum Maria Hofstätter eine besondere Schauspielerin ist
Maria Hofstätter hat sich ihre Karriere über viele Jahre auf der Bühne und vor der Kamera aufgebaut. Ihr Erfolg beruht nicht auf einem bestimmten Rollenbild, sondern auf ihrer Fähigkeit, sehr unterschiedliche Menschen ehrlich und ohne einfache Bewertung darzustellen.
Filme wie „Hundstage“, „Paradies: Glaube“, „Fuchs im Bau“ und „Des Teufels Bad“ zeigen ihre große Bandbreite. Sie kann laut und unbequem, streng und verschlossen, humorvoll oder tief verletzlich wirken, ohne dass ihre Figuren künstlich erscheinen.
Mit mehreren Schauspielpreisen, dem Österreichischen Filmpreis und dem Axel-Corti-Preis gehört Maria Hofstätter zu den prägenden Künstlerinnen des österreichischen Films. Auch im Jahr 2026 bleibt sie durch „Braunschlag 1986“ und ihre langjährige Arbeit in Film, Fernsehen und Theater öffentlich präsent.
Häufig gestellte Fragen zu Maria Hofstätter
1. Wer ist Maria Hofstätter?
Maria Hofstätter ist eine österreichische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin. Sie ist besonders für anspruchsvolle Rollen und ihre natürliche Darstellung vielschichtiger Figuren bekannt.
2. Wie alt ist Maria Hofstätter?
Maria Hofstätter wurde am 30. März 1964 in Linz geboren. Im Jahr 2026 ist sie 62 Jahre alt.
3. Welche Filme mit Maria Hofstätter sind besonders bekannt?
Zu ihren bekanntesten Filmen gehören „Hundstage“, „Paradies: Glaube“, „Fuchs im Bau“, „Des Teufels Bad“, „Andrea lässt sich scheiden“ und „Sophie Scholl – Die letzten Tage“.
4. Hat Maria Hofstätter einen Partner oder Kinder?
Maria Hofstätter hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Über einen Partner, einen Ehemann oder Kinder liegen keine zuverlässig bestätigten öffentlichen Angaben vor.
5. Welche Auszeichnungen hat Maria Hofstätter erhalten?
Maria Hofstätter erhielt unter anderem den Großen Diagonale-Schauspielpreis, den Deutschen Schauspielpreis und mehrere Österreichische Filmpreise. Im Jahr 2025 wurde sie außerdem mit dem Axel-Corti-Preis geehrt.