Herbert Prohaska gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten des österreichischen Fußballs. Der frühere Mittelfeldspieler war für Austria Wien, Inter Mailand und AS Roma aktiv, spielte bei zwei Weltmeisterschaften und führte Österreich später als Trainer zur WM 1998.
Heute kennen ihn viele Fußballfans auch als Experten im ORF. Wegen seiner früheren Locken trägt Herbert Prohaska seit seiner Jugend den Spitznamen „Schneckerl“.
| Information | Details |
|---|---|
| Name | Herbert Prohaska |
| Geburtsdatum | 8. August 1955 |
| Geburtsort | Wien |
| Alter | 71 Jahre (2026) |
| Nationalität | Österreichisch |
| Position | Mittelfeld |
| Spitzname | „Schneckerl“ |
| Wichtige Vereine | Austria Wien, Inter Mailand, AS Roma |
| Länderspiele | 83 |
| Ehefrau | Elisabeth Prohaska |
| Kinder | Zwei Töchter |
| Heute bekannt als | ORF-Fußballexperte |
Wer ist Herbert Prohaska?
Herbert Prohaska wurde am 8. August 1955 in Wien geboren und wuchs im Bezirk Simmering auf. Bevor er vollständig auf den Fußball setzte, erlernte er den Beruf des Automechanikers.
Schon früh zeigte sich sein großes Talent. Über kleinere Wiener Vereine führte sein Weg zu Austria Wien, wo er Anfang der 1970er-Jahre seine Profikarriere begann.
Prohaska spielte hauptsächlich im Mittelfeld. Besonders bekannt war er für seine Technik, seine Spielübersicht und seine Fähigkeit, das Spiel seiner Mannschaft zu bestimmen.
Herbert Prohaska und seine Karriere als Fußballspieler
Erfolge mit Austria Wien
1972 begann Herbert Prohaska seine Profikarriere bei Austria Wien. Der Verein wurde zum wichtigsten Klub seiner Laufbahn.
Mit der Austria gewann Prohaska als Spieler insgesamt sieben österreichische Meisterschaften und vier Cupsiege. 1978 erreichte die Mannschaft außerdem das Finale im Europapokal der Pokalsieger, verlor dort jedoch mit 0:4 gegen RSC Anderlecht.
Nach einigen Jahren im Ausland kehrte Prohaska 1983 zur Austria zurück. Dort beendete er 1989 seine aktive Karriere.
Herbert Prohaska bei Inter Mailand und AS Roma
1980 wechselte Prohaska nach Italien zu Inter Mailand. Ein solcher Transfer war damals besonders bedeutend, weil ausländische Spieler in der italienischen Serie A nur sehr begrenzt eingesetzt werden durften.
Mit Inter gewann er 1982 den italienischen Pokal. Anschließend wechselte er zur AS Roma.
Bereits in seiner ersten und einzigen Saison in Rom gelang einer seiner größten Vereinserfolge: 1983 wurde Herbert Prohaska mit AS Roma italienischer Meister.
Herbert Prohaska in der österreichischen Nationalmannschaft
Auch für Österreich spielte Prohaska eine wichtige Rolle. Laut UEFA absolvierte er insgesamt 83 Länderspiele und erzielte dabei zehn Tore.
Der berühmte „Spitz von Izmir“
Eines dieser Tore wurde zu einem wichtigen Teil der österreichischen Fußballgeschichte. Am 30. Oktober 1977 erzielte Prohaska gegen die Türkei das entscheidende 1:0.
Das Tor wurde als „Spitz von Izmir“ bekannt. Durch den Sieg qualifizierte sich Österreich für die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien.
Prohaska nahm sowohl an der WM 1978 als auch an der WM 1982 teil. Bei der WM 1978 gehörte er zu jener österreichischen Mannschaft, die Deutschland in Córdoba mit 3:2 besiegte.
Herbert Prohaska als Trainer und ÖFB-Teamchef
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere wechselte Herbert Prohaska auf die Trainerbank. Bei Austria Wien gewann er als Trainer zweimal die österreichische Meisterschaft und zweimal den Cup.
1993 übernahm er die österreichische Nationalmannschaft. Unter Prohaska gelang Österreich die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich.
Dort schied die Mannschaft nach der Gruppenphase aus. Prohaskas Zeit als Teamchef endete 1999 nach einer deutlichen 0:9-Niederlage gegen Spanien.
Später trainierte er noch einmal Austria Wien, bevor er seine Trainerkarriere beendete.
Herbert Prohaska Ehefrau, Kinder und Familie
Herbert Prohaska ist seit den 1970er-Jahren mit seiner Frau Elisabeth verheiratet. Zum 70. Geburtstag Prohaskas berichtete der ORF, dass das Paar zwei Töchter hat und inzwischen vier Enkelkinder zur Familie gehören.
Hat Herbert Prohaska Kinder?
Ja. Herbert und Elisabeth Prohaska haben zwei Töchter.
Prohaska spricht bei ausgewählten Interviews über die Bedeutung seiner Familie. Viele weitere persönliche Einzelheiten hält er jedoch aus der Öffentlichkeit heraus. Nicht zuverlässig bestätigte Angaben über das Privatleben sollten daher nicht als Fakten dargestellt werden.
Warum heißt Herbert Prohaska „Schneckerl“?
Der Spitzname „Schneckerl“ begleitet Herbert Prohaska schon seit seiner Jugend. Er entstand wegen seiner auffälligen lockigen Haare.
Der Name blieb auch bestehen, nachdem sich sein Aussehen im Laufe der Jahre verändert hatte. In Österreich ist „Schneckerl“ heute so eng mit Prohaska verbunden, dass der Spitzname fast ebenso bekannt ist wie sein richtiger Name.
Was macht Herbert Prohaska heute?
Nach seiner Trainerkarriere begann für Herbert Prohaska eine weitere erfolgreiche Phase als Fußballanalytiker. Seit dem Jahr 2000 ist er regelmäßig beim ORF als Experte zu sehen.
Dort analysiert er Spiele der österreichischen Nationalmannschaft, internationale Turniere und andere wichtige Fußballereignisse. Sein häufig verwendeter Abschiedsgruß „Gute Nacht“ entwickelte sich dabei zu einem bekannten Markenzeichen.
Auch seine Leistungen als Spieler wurden besonders gewürdigt. 2004 wurde Herbert Prohaska bei einer Wahl zum österreichischen Fußballer des 20. Jahrhunderts gewählt.
Damit bleibt Prohaska auch Jahrzehnte nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn eine der bekanntesten Figuren des österreichischen Fußballs.
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Häufig gestellte Fragen zu Herbert Prohaska
Wie alt ist Herbert Prohaska?
Herbert Prohaska wurde am 8. August 1955 geboren. Im August 2026 wurde er 71 Jahre alt.
Warum wird Herbert Prohaska „Schneckerl“ genannt?
Der Spitzname entstand wegen seiner auffälligen lockigen Haare in jungen Jahren. Er begleitet Prohaska seit seiner Jugend.
Für welche Vereine spielte Herbert Prohaska?
Seine wichtigsten Vereine waren Austria Wien, Inter Mailand und AS Roma. Den größten Teil seiner Profikarriere verbrachte er bei Austria Wien.
War Herbert Prohaska österreichischer Teamchef?
Ja. Prohaska wurde 1993 österreichischer Teamchef und führte die Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich.
Was macht Herbert Prohaska heute?
Herbert Prohaska ist vor allem als Fußballexperte und TV-Analytiker beim ORF bekannt. Dort kommentiert und analysiert er seit vielen Jahren wichtige Fußballspiele.