Franz Miklautz ist ein österreichischer Investigativjournalist aus Kärnten. Bekannt wurde er vor allem durch Recherchen über die Klagenfurter Stadtpolitik, öffentliche Unternehmen und den Flughafen Klagenfurt. Mit seiner Plattform Mediapartizan beschäftigt er sich regelmäßig mit Vorgängen, die für die Öffentlichkeit von Interesse sind.
Besonders große Aufmerksamkeit erhielt Miklautz 2023. Damals geriet er wegen seiner eigenen journalistischen Arbeit ins Visier der Staatsanwaltschaft. Der Fall löste eine breite Diskussion über Pressefreiheit und den Schutz journalistischer Quellen in Österreich aus.
Wer ist Franz Miklautz?
Franz Miklautz wurde 1971 in Klagenfurt geboren. Ein genaues öffentlich bestätigtes Geburtsdatum geht aus den geprüften verlässlichen Quellen nicht hervor. Deshalb lässt sich auch sein aktuelles Alter nicht ohne Einschränkung exakt angeben.
Er studierte zunächst Betriebswirtschaftslehre an der Universität Klagenfurt. Das Studium schloss er nicht ab, sondern entschied sich für einen anderen beruflichen Weg. Mitte der 1990er-Jahre begann seine journalistische Laufbahn.
Ausbildung und Einstieg in den Journalismus
Seinen beruflichen Einstieg hatte Miklautz bei der Kleinen Zeitung. In einem Porträt des ORF Kärnten erklärte er, dass er dort seine journalistische Ausbildung erhielt und etwa drei Jahre für das Medium arbeitete. Anschließend war er längere Zeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig.
Später konzentrierte er sich wieder stärker auf den Journalismus. Dabei entwickelte sich die investigative Recherche zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit.
Franz Miklautz und seine Karriere als Investigativjournalist
Miklautz arbeitet als freier Journalist und veröffentlichte unter anderem für bekannte österreichische Medien wie profil, Falter, Kleine Zeitung und Kärntner Monat. Gleichzeitig baute er mit Mediapartizan eine eigene Plattform für investigative Recherchen auf.
Seine Arbeit konzentriert sich besonders auf Kärnten. Themen sind beispielsweise die Klagenfurter Stadtverwaltung, kommunale Unternehmen, die Stadtwerke Klagenfurt und der Flughafen Klagenfurt.
Mediapartizan: Die Plattform von Franz Miklautz
Mediapartizan ist eng mit dem Namen Franz Miklautz verbunden. Laut Impressum ist er Betreiber der Plattform. Ihr Schwerpunkt liegt auf investigativem Journalismus in Österreich, wobei Kärnten einen großen Teil der Berichterstattung ausmacht.
Bei seiner Arbeit beschäftigt sich Miklautz häufig mit internen Unterlagen, öffentlichen Ausgaben, politischen Entscheidungen und Vorgängen innerhalb von Behörden oder öffentlichen Unternehmen.
Die Plattform ist auch 2026 aktiv. Zu den aktuellen Themen gehören unter anderem Vorgänge bei Klagenfurt Wohnen, den Stadtwerken und dem Flughafen Klagenfurt.
Welche Recherchen machten Franz Miklautz bekannt?
Besondere Aufmerksamkeit bekamen seine Berichte über die Stadtverwaltung von Klagenfurt. Miklautz recherchierte unter anderem zu Gehältern und hohen Überstundenzahlungen von Mitarbeitern im Rathaus.
Auch der Flughafen Klagenfurt gehört zu seinen wiederkehrenden Themen. Darüber hinaus berichtet er über kommunale Projekte, die Stadtwerke und den Umgang mit öffentlichen Geldern.
Seine Arbeit zeigt damit eine Form des Lokaljournalismus, die über die tägliche Berichterstattung hinausgeht. Dokumente, Verträge und Entscheidungen werden über längere Zeit untersucht und in einen größeren Zusammenhang gestellt.
Causa Franz Miklautz: Ermittlungen und Pressefreiheit
Im Juni 2023 leitete die Staatsanwaltschaft Klagenfurt Ermittlungen gegen Franz Miklautz ein. Hintergrund waren seine Recherchen auf Basis interner Unterlagen aus dem Klagenfurter Rathaus. Dabei wurden auch sein Laptop und sein Mobiltelefon sichergestellt.
Der Vorgang führte zu deutlicher Kritik aus der Medienbranche. Journalistenorganisationen warnten vor möglichen Folgen für das Redaktionsgeheimnis und den Schutz journalistischer Quellen.
Bereits am 22. Juni 2023 wurden die Ermittlungen gegen Miklautz auf Weisung der Oberstaatsanwaltschaft Graz eingestellt. Seine Datenträger erhielt er ungeöffnet zurück. Die Stadt Klagenfurt entschuldigte sich anschließend bei ihm.
Der Fall wurde dadurch zu einer über Kärnten hinaus beachteten Debatte über Pressefreiheit in Österreich.
Walther-Rode-Preis für Franz Miklautz
2023 erhielt Franz Miklautz den Walther-Rode-Preis des Medienhauses Wien. Die Auszeichnung würdigte insbesondere seinen unabhängigen investigativen Lokaljournalismus.
Das Medienhaus Wien hob dabei seine Ortskenntnis, seine investigative Arbeit und seine Tätigkeit als freier Journalist hervor.
Die Ehrung folgte nur wenige Monate nach der viel diskutierten Causa rund um die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen.
Franz Miklautz heute und sein Privatleben
Franz Miklautz arbeitet weiterhin journalistisch. Auf Mediapartizan erschienen auch 2026 neue Recherchen. Zudem wurde er ab 2026 Teil des Teams des Investigativ-Podcasts „Die Dunkelkammer“. In einer Ausgabe des Podcasts wurde sein Einstieg Ende 2025 angekündigt; 2026 veröffentlichte er dort seinen ersten eigenen Beitrag.
Über sein Privatleben sind dagegen nur wenige verlässliche Informationen öffentlich dokumentiert. Angaben zu einer Ehefrau oder Partnerin, Kindern, seinem Vermögen oder einer privaten Wohnadresse sind in den geprüften seriösen Quellen nicht bestätigt. Solche Details sollten daher nicht als Fakten dargestellt werden.
Öffentlich steht Franz Miklautz vor allem für investigative Recherchen aus Kärnten. Seine Arbeit und insbesondere die Ereignisse von 2023 haben seinen Namen zudem eng mit der Diskussion über Pressefreiheit und Quellenschutz in Österreich verbunden.
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Häufig gestellte Fragen zu Franz Miklautz
Wer ist Franz Miklautz?
Franz Miklautz ist ein österreichischer Investigativjournalist aus Klagenfurt. Er betreibt die Plattform Mediapartizan und beschäftigt sich besonders mit Politik, Verwaltung und öffentlichen Unternehmen in Kärnten.
Wann wurde Franz Miklautz geboren?
Franz Miklautz wurde 1971 in Klagenfurt geboren. Ein genaues Geburtsdatum ist in den geprüften verlässlichen öffentlichen Quellen nicht bestätigt.
Was ist Mediapartizan?
Mediapartizan ist eine von Franz Miklautz betriebene Plattform für investigativen Journalismus. Ein Schwerpunkt liegt auf Recherchen zu Klagenfurt und Kärnten.
Warum wurde gegen Franz Miklautz ermittelt?
Die Ermittlungen von 2023 standen im Zusammenhang mit seinen Berichten auf Basis interner Unterlagen aus dem Klagenfurter Rathaus. Das Verfahren gegen ihn wurde am 22. Juni 2023 eingestellt.
Welche Auszeichnung erhielt Franz Miklautz?
Im Jahr 2023 erhielt Franz Miklautz den Walther-Rode-Preis des Medienhauses Wien für seine journalistische Arbeit.