Charlie Watts: Biografie, Familie, Alter und bekannte Fakten

Detlev Morgenroth By Detlev Morgenroth
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Charlie Watts war der Schlagzeuger der Rolling Stones – und das über fast sechs Jahrzehnte. Von 1963 bis zu seinem Tod 2021 gab er der berühmtesten Rockband der Welt ihren Beat. Dabei war Watts eigentlich ein Jazzmusiker im Herzen und ein zurückhaltender, eleganter Mann, der sich vom Rockstar-Leben bewusst abhob.

Charlie Watts Biografie und Hintergrund

Charles Robert Watts wurde am 2. Juni 1941 in London geboren. Er wuchs in Wembley auf, der Sohn eines Lastwagenfahrers, und lernte zunächst Grafikdesign. In den Londoner Rhythm-and-Blues-Clubs der frühen 1960er-Jahre spielte er Schlagzeug und lernte dort Brian Jones, Mick Jagger und Keith Richards kennen. 1963 wurde er Schlagzeuger der Rolling Stones – und blieb es bis zu seinem Tod.

Charlie Watts Familie

1964 heiratete Watts Shirley Shepherd. Die Ehe hielt bis zu seinem Tod – über 57 Jahre lang, eine bemerkenswerte Konstante in einer Band, die für Exzesse berühmt wurde. Das Paar hatte eine Tochter, Seraphina, und eine Enkelin, Charlotte. Watts und seine Frau züchteten außerdem Araberpferde. Während seine Bandkollegen immer wieder Schlagzeilen mit ihrem Privatleben machten, lebte Watts bewusst ruhig und treu an der Seite seiner Frau.

Charlie Watts Karriere bei den Rolling Stones

Mit den Rolling Stones spielte Watts auf Welthits wie „Satisfaction”, „Paint It Black”, „Gimme Shelter” und „Wild Horses”. 1989 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Das Magazin „Rolling Stone” wählte ihn 2016 auf Platz 12 der „100 Greatest Drummers of All Time”.

Was viele Biografien nur kurz streifen, ist seine zweite musikalische Welt: der Jazz. Watts spielte immer wieder in Jazz-Formationen, nannte den Jazz seine eigentliche musikalische Heimat und nutzte sein Grafiktalent auch für Plattencover und Bühnenbilder. Er zeichnete unter anderem Hotelzimmer-Grundrisse auf Tourneen – ein Detail, das seinen ordnungsliebenden, künstlerischen Charakter zeigt.

Charlie Watts Krankheit und Tod

2004 überstand Watts eine Kehlkopfkrebserkrankung. Im August 2021 zog er sich wegen eines medizinischen Eingriffs von der „No Filter”-Tour der Stones zurück; Steve Jordan sprang für ihn ein. Am 24. August 2021 starb Charlie Watts im Alter von 80 Jahren in einem Londoner Krankenhaus an einem Plattenepithelkarzinom, umgeben von seiner Familie. Seine Bandkollegen und zahlreiche Musiker wie Paul McCartney, Ringo Starr und Elton John würdigten ihn als einen der größten Schlagzeuger seiner Generation.

Häufige Fragen über Charlie Watts

Wann ist Charlie Watts gestorben?

Er starb am 24. August 2021 im Alter von 80 Jahren in London.

Woran ist Charlie Watts gestorben?

Er starb an einem Plattenepithelkarzinom. Zuvor hatte er 2004 bereits eine Krebserkrankung überstanden.

Wer war die Frau von Charlie Watts?

Seine Frau war Shirley Shepherd, die er 1964 heiratete. Das Paar hatte eine Tochter namens Seraphina.

Wie lange war Charlie Watts bei den Rolling Stones?

Von 1963 bis zu seinem Tod 2021 – fast 58 Jahre lang.

War Charlie Watts auch Jazzmusiker?

Ja, neben dem Rock spielte er leidenschaftlich Jazz und bezeichnete den Jazz als seine eigentliche musikalische Heimat.

Fazit zu Charlie Watts

Charlie Watts war das ruhige Herz der Rolling Stones: ein Meister am Schlagzeug, ein Jazzliebhaber, ein Grafiker und ein Familienmensch, der fast sechs Jahrzehnte lang den Takt einer der größten Bands der Musikgeschichte hielt.

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