Carola Schneider ist eine österreichische Journalistin und Auslandskorrespondentin des ORF. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre langjährige Berichterstattung aus Russland. Seit dem 1. Januar 2026 leitet sie erneut das ORF-Korrespondentenbüro in Moskau.
Ihre berufliche Laufbahn führte sie zuvor nach Paris und Zürich. Durch ihr Studium der französischen und russischen Sprache sowie ihre langjährige Erfahrung in Osteuropa gehört Russland zu ihren wichtigsten journalistischen Schwerpunkten.
Carola Schneider im Überblick
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Name | Carola Schneider |
| Geburtsjahr | 1972 |
| Herkunft | Vorarlberg, Österreich |
| Beruf | Journalistin und Auslandskorrespondentin |
| Arbeitgeber | ORF |
| Ausbildung | Dolmetsch- und Übersetzerstudium |
| Studienfächer | Französisch und Russisch |
| Aktuelle Position | Leiterin des ORF-Büros Moskau |
| Aktueller Standort | Moskau |
Der ORF nennt 1972 als ihr Geburtsjahr und Vorarlberg als Herkunft. Seit Anfang 2026 führt Schneider wieder das Moskauer Korrespondentenbüro des österreichischen Rundfunks.
Carola Schneider: Herkunft und Ausbildung
Carola Schneider wurde 1972 in Vorarlberg geboren. Sie studierte an der Universität Innsbruck Dolmetschen und Übersetzen mit den Sprachen Französisch und Russisch. Diese Ausbildung wurde später auch für ihre internationale journalistische Arbeit wichtig.
Ihre berufliche Laufbahn beim ORF begann 1996 im Landesstudio Vorarlberg. Dort arbeitete sie bis 2001 als Redakteurin im Aktuellen Dienst. Damit sammelte sie zunächst Erfahrung in der regionalen und aktuellen Nachrichtenberichterstattung.
Carola Schneiders Karriere beim ORF
2001 wechselte Carola Schneider in die internationale Berichterstattung. Von 2001 bis 2003 war sie als ORF-Korrespondentin in Paris tätig. Danach zog sie nach Zürich und berichtete bis 2011 als Schweiz-Korrespondentin.
Von Zürich nach Moskau
2011 begann ein besonders wichtiger Abschnitt ihrer Karriere. Schneider übernahm die Leitung des ORF-Korrespondentenbüros in Moskau und blieb dort zunächst bis 2021.
Nach einer Bildungskarenz kehrte sie Ende 2022 in das Moskauer Büro zurück. Von Ende 2023 bis zum Sommer 2024 leitete sie das Büro erneut.
Carola Schneider als Russland-Korrespondentin
Durch ihre vielen Jahre in Moskau wurde Carola Schneider einem breiten österreichischen Publikum als Russland-Korrespondentin bekannt. Ihre Aufgabe besteht darin, politische und gesellschaftliche Entwicklungen vor Ort zu beobachten und für Fernsehen, Radio sowie weitere ORF-Angebote einzuordnen.
Die journalistische Arbeit in Russland ist besonders seit dem russischen Angriff auf die Ukraine schwieriger geworden. Schneider betonte bei ihrer Rückkehr nach Moskau selbst die Bedeutung einer direkten Berichterstattung vor Ort und von Reisen durch verschiedene Regionen.
Neben Russland gehören laut ORF auch Belarus sowie weitere postsowjetische Länder wie Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Staaten Zentralasiens zum Gebiet, aus dem Schneider berichten soll.
Warum musste Carola Schneider Russland 2024 verlassen?
Am 26. Juni 2024 entzog das russische Außenministerium Carola Schneider ihre journalistische Akkreditierung. Sie wurde aufgefordert, Russland zeitnah zu verlassen. Der ORF protestierte gegen diese Entscheidung und bezeichnete sie als nicht nachvollziehbar.
Die russische Seite stellte die Maßnahme in Zusammenhang mit Entscheidungen österreichischer Behörden gegen Vertreter der russischen Nachrichtenagentur TASS. Schneider wurde dabei kein journalistisches Fehlverhalten vorgeworfen.
Nach ihrer Ausreise arbeitete sie zunächst aus der ORF-Auslandsredaktion in Wien weiter an der Russland-Berichterstattung. Der Sender bemühte sich gleichzeitig um neue Akkreditierungen.
Rückkehr von Carola Schneider nach Moskau 2026
Ende 2025 wurde bekannt, dass Schneider wieder eine Akkreditierung erhalten hatte. Der ORF teilte am 17. Dezember 2025 mit, dass sie ab 1. Januar 2026 erneut das ORF-Büro in Moskau führen werde.
Auch der KURIER berichtete über ihre Rückkehr nach Russland. Nach Angaben des ORF ist Schneider 2026 wieder als fixe Korrespondentin in Moskau tätig. Die aktuelle Liste der ORF-Auslandsbüros führt sie ebenfalls als Korrespondentin für Moskau.
Auszeichnung und Privatleben von Carola Schneider
2022 erhielt Carola Schneider gemeinsam mit Paul Krisai und Miriam Beller den Robert-Hochner-Sonderpreis. Ausgezeichnet wurde das Team für seine journalistische Arbeit im Moskauer ORF-Korrespondentenbüro unter schwierigen Bedingungen.
Über Schneiders Privatleben gibt es dagegen nur wenige zuverlässig bestätigte Angaben. Informationen über einen möglichen Partner, eine Ehe oder Kinder werden in den offiziellen ORF-Biografien nicht genannt. Solche privaten Angaben sollten deshalb nicht als gesicherte Fakten dargestellt werden.
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Häufige Fragen zu Carola Schneider
Wer ist Carola Schneider?
Carola Schneider ist eine österreichische Journalistin und ORF-Auslandskorrespondentin. Sie ist besonders für ihre langjährige Berichterstattung aus Russland bekannt.
Wie alt ist Carola Schneider?
Der ORF gibt an, dass Carola Schneider 1972 geboren wurde. Ein genaues Alter hängt vom jeweiligen Geburtstag im laufenden Jahr ab.
Warum musste Carola Schneider Russland verlassen?
Russland entzog ihr am 26. Juni 2024 die journalistische Akkreditierung. Die Maßnahme wurde von russischer Seite mit Entscheidungen österreichischer Behörden gegen russische Medienvertreter begründet.
Ist Carola Schneider wieder in Moskau?
Ja. Seit dem 1. Januar 2026 leitet Carola Schneider erneut das ORF-Korrespondentenbüro in Moskau.
Was ist über Carola Schneiders Familie bekannt?
Über ihren Familienstand, einen Partner oder Kinder liegen in den offiziellen ORF-Biografien keine bestätigten Angaben vor. Ihr Privatleben steht nicht im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Tätigkeit.