Anna Thalhammer gehört zu den bekannten Persönlichkeiten der österreichischen Medienwelt. Sie hat sich besonders auf Themen spezialisiert, die eine gründliche Prüfung von Dokumenten, politischen Entscheidungen, persönlichen Verbindungen und wirtschaftlichen Interessen erfordern. Ihr Name wird deshalb häufig mit investigativem Journalismus und der Aufdeckung schwer verständlicher Netzwerke verbunden.
Investigative Journalisten berichten nicht nur über Ereignisse, die bereits öffentlich bekannt sind. Sie versuchen auch herauszufinden, warum etwas passiert ist, wer an Entscheidungen beteiligt war und welche Informationen möglicherweise verborgen werden sollten. Anna Thalhammer erklärte in einem Interview, dass dieser Bereich für profil den größten Stellenwert habe.
„Andere berichten, was passiert ist. Wir wollen wissen, warum – und wer wollte, dass es niemand erfährt.“
Diese Aussage beschreibt ihre journalistische Haltung sehr deutlich. Eine Meldung soll nicht nur ein Ereignis zusammenfassen, sondern den Lesern auch zeigen, welche Ursachen, Interessen und Machtstrukturen dahinterstehen.
Warum ist Anna Thalhammer bekannt?
Einem größeren Publikum wurde Anna Thalhammer während ihrer Arbeit bei der Tageszeitung Die Presse bekannt. Dort berichtete sie über österreichische Innenpolitik, Korruptionsverdacht, politische Affären und Geheimdienstthemen. Ab 2019 arbeitete sie als Chefreporterin mit einem besonderen Schwerpunkt auf Korruption in Österreich.
Ihre Bekanntheit stieg weiter, als sie im März 2023 die Leitung von profil übernahm. Sie wurde damit die erste Frau an der redaktionellen Spitze des 1970 gegründeten Nachrichtenmagazins. Seit 2025 ist sie außerdem die erste Herausgeberin in der Geschichte von profil.
Was zeichnet ihre Arbeit aus?
Anna Thalhammer beschäftigt sich häufig mit Themen, bei denen viele Informationen überprüft und miteinander verbunden werden müssen. Dazu gehören interne Nachrichten, Gerichtsunterlagen, Firmenstrukturen, politische Kontakte und Aussagen vertraulicher Quellen. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, aus diesen einzelnen Teilen ein verständliches und überprüfbares Gesamtbild zu erstellen.
Gleichzeitig muss eine Investigativjournalistin zwischen öffentlichem Interesse und dem Schutz beteiligter Personen abwägen. Nicht jeder Verdacht ist bereits eine bewiesene Tatsache. Deshalb sind genaue Formulierungen, mehrere voneinander unabhängige Quellen und eine sorgfältige rechtliche Prüfung besonders wichtig.
Anna Thalhammer im Überblick
| Information | Bekannte Angabe |
|---|---|
| Name | Anna Thalhammer |
| Geburtsjahr | 1985 |
| Geburtsort | Ried im Innkreis, Oberösterreich |
| Beruf | Journalistin, Chefredakteurin und Herausgeberin |
| Aktuelles Medium | profil |
| Chefredakteurin seit | März 2023 |
| Herausgeberin seit | 2025 |
| Frühere Medien | Kurier, biber, Heute und Die Presse |
| Fachgebiete | Korruption, Innenpolitik, Geheimdienste und investigative Recherche |
| Studium | Germanistik, Deutsche Philologie und Judaistik |
| Bekannte Auszeichnung | Journalistin des Jahres im Bereich Investigation 2021 |
| Wohnort | Wien |
| Familie | Mutter einer Tochter |
Herkunft und Ausbildung von Anna Thalhammer
Kindheit in Oberösterreich
Anna Thalhammer wurde in Ried im Innkreis geboren und wuchs in Oberösterreich auf. In einem späteren Interview wurde ihr Weg von Ried im Innkreis über Bad Ischl bis an die Spitze des Wiener Nachrichtenmagazins profil beschrieben. Ihre berufliche Karriere war dabei nach eigenen Angaben nicht von Anfang an geplant.
Schon früh interessierte sie sich offenbar dafür, Dinge genauer zu betrachten und Geheimnisse herauszufinden. In einem persönlichen Interview erklärte sie mit Humor, dass sie diese Neugier später beruflich genutzt habe. Damit meinte sie ihre Fähigkeit, Fragen zu stellen, Informationen zu suchen und sich nicht mit einfachen Antworten zufriedenzugeben.
Studium in Salzburg und Wien
Von 2003 bis 2005 studierte Anna Thalhammer Germanistik an der Universität Salzburg. Anschließend wechselte sie an die Universität Wien, wo sie von 2005 bis 2010 Deutsche Philologie und Judaistik studierte. Ihre Diplomarbeit behandelte das Verhältnis von Literatur und Politik in der Deutschen Demokratischen Republik.
Ein solches Studium vermittelt wichtige Fähigkeiten für journalistische Arbeit. Dazu gehören das genaue Lesen von Texten, das Erkennen sprachlicher Bedeutungen, die Einordnung historischer Entwicklungen und die kritische Bewertung verschiedener Quellen.
Judaistik beschäftigt sich unter anderem mit jüdischer Geschichte, Religion, Literatur und Kultur. Deutsche Philologie untersucht die deutsche Sprache und Literatur. Diese breite Ausbildung kann helfen, politische und gesellschaftliche Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu verstehen.
Der Einstieg in den Journalismus
Anna Thalhammers Einstieg in den Journalismus entstand nach ihrer eigenen Darstellung eher zufällig. Während ihres Studiums arbeitete sie im Lektorat des Kurier. Durch einen internen Austausch kam sie in Kontakt mit der Sportredaktion, obwohl Sport damals nicht ihr eigentliches Interessengebiet war.
In dieser Redaktion erlebte sie die Arbeit an Recherchen zu Dopingaffären. Die Journalisten Rainer Fleckl und Erich Vogl bezeichnete sie später als wichtige Mentoren. Sie hätten ihre Freude am Suchen, Prüfen und tieferen Recherchieren gefördert und professionalisiert.
Diese Erfahrung beeinflusste ihren weiteren Berufsweg. Anna Thalhammer erkannte, dass Journalismus nicht nur aus dem Schreiben kurzer Meldungen besteht. Besonders die Möglichkeit, unbekannte Zusammenhänge zu entdecken und gesellschaftlich wichtige Informationen sichtbar zu machen, wurde zu einem Schwerpunkt ihrer Karriere.
Die journalistische Karriere von Anna Thalhammer
Erste Erfahrungen beim Kurier
Anna Thalhammer begann ihre journalistische Laufbahn im Jahr 2007 beim Kurier. Dort arbeitete sie unter anderem als Redakteurin in der Wien-Chronik. Eine Chronikredaktion berichtet über lokale Ereignisse, Polizei, Gerichte, Unfälle, gesellschaftliche Themen und Entwicklungen, die das tägliche Leben der Menschen betreffen.
Die Arbeit in diesem Bereich verlangt Schnelligkeit und Genauigkeit. Journalisten müssen Informationen häufig unter Zeitdruck sammeln, mit Behörden sprechen und unterschiedliche Aussagen vergleichen. Gleichzeitig müssen ihre Berichte verständlich und rechtlich sicher formuliert sein.
Anna Thalhammer beim Magazin biber
Ab 2010 war Anna Thalhammer etwa zwei Jahre lang Chefin vom Dienst beim Magazin biber. Das Magazin beschäftigte sich besonders mit dem Leben junger Menschen aus unterschiedlichen kulturellen und familiären Hintergründen in Österreich.
Eine Chefin vom Dienst organisiert den täglichen Ablauf einer Redaktion. Sie koordiniert Themen, kontrolliert Texte, plant Veröffentlichungstermine und sorgt dafür, dass die verschiedenen Teile eines Magazins rechtzeitig fertig werden.
Diese Tätigkeit gab Anna Thalhammer schon früh Verantwortung für redaktionelle Prozesse. Neben dem Schreiben lernte sie dadurch auch, wie Themen geplant, Teams organisiert und Entscheidungen innerhalb einer Redaktion getroffen werden.
Wechsel zur Zeitung Heute
Im Jahr 2012 wechselte Anna Thalhammer zur Gratiszeitung Heute und arbeitete dort als Chronikredakteurin. Boulevardmedien verwenden häufig kurze Texte, direkte Überschriften und eine leicht verständliche Sprache, um ein großes Publikum zu erreichen.
In einem Interview fasste sie ihre wichtigsten Erfahrungen bei ihren früheren Arbeitgebern mit wenigen Worten zusammen. Bei Heute habe sie besonders das Titeln und Präsentieren von Geschichten gelernt. Beim Kurier habe sie erfahren, dass jeder Anfang schwierig sei, während sie bei biber gelernt habe, mutig und selbstständig zu handeln.
Anna Thalhammer bei Die Presse
Im Jahr 2015 wechselte Anna Thalhammer zur Tageszeitung Die Presse. Zunächst arbeitete sie im Bereich Chronik. Ab 2017 gehörte sie zur Innenpolitik-Redaktion und beschäftigte sich mit österreichischen Parteien, Behörden, politischen Entscheidungen und möglichen Missständen.
2019 wurde sie Chefreporterin. In dieser Position konzentrierte sie sich besonders auf Korruption in Österreich. Außerdem entwickelte sie sich zu einer Expertin für Geheimdienste und arbeitete in internationalen Recherchegruppen am Wirecard-Komplex.
Zu den Themen ihrer Berichterstattung gehörten unter anderem die Silberstein-Affäre, der frühere Verfassungsschutz BVT, politische Aussagen von Thomas Schmid sowie Vorgänge rund um den ehemaligen Wirecard-Manager Jan Marsalek. Solche Fälle sind häufig kompliziert, weil sie politische, wirtschaftliche und internationale Verbindungen enthalten.
Karrierestationen im Überblick
| Zeitraum | Medium | Position oder Aufgabe |
|---|---|---|
| Ab 2007 | Kurier | Redakteurin und freie Mitarbeiterin |
| Ab 2010 | biber | Chefin vom Dienst |
| Ab 2012 | Heute | Chronikredakteurin |
| Ab 2015 | Die Presse | Chronik und später Innenpolitik |
| Ab 2019 | Die Presse | Chefreporterin |
| Seit März 2023 | profil | Chefredakteurin |
| Seit 2025 | profil | Zusätzlich Herausgeberin |
Die Übersicht zeigt, dass Anna Thalhammer unterschiedliche Formen des Journalismus kennengelernt hat. Sie arbeitete für eine Tageszeitung, ein gesellschaftliches Magazin, ein Boulevardmedium und schließlich ein politisches Nachrichtenmagazin.
Anna Thalhammer als Investigativjournalistin
Was bedeutet investigativer Journalismus?
Investigativer Journalismus versucht, Informationen von öffentlichem Interesse aufzudecken, die ohne intensive Recherche möglicherweise verborgen bleiben würden. Journalisten arbeiten dabei mit Dokumenten, Daten, vertraulichen Informanten, Gerichtsunterlagen und öffentlich zugänglichen Registern.
Eine solche Recherche kann mehrere Monate dauern. Jede wichtige Behauptung muss überprüft werden, weil Fehler den Ruf von Personen beschädigen und rechtliche Folgen haben können.
Investigative Journalisten müssen außerdem ihre Quellen schützen. Menschen, die interne Informationen weitergeben, können berufliche oder persönliche Nachteile erleiden. Vertrauen, sichere Kommunikation und eine genaue Prüfung der Motive einer Quelle sind deshalb besonders wichtig.
Die wichtigsten Recherchethemen von Anna Thalhammer
Anna Thalhammer konzentriert sich besonders auf Korruption, politische Macht, Geheimdienste und wirtschaftliche Netzwerke. Sie arbeitete an internationalen Kooperationen zum Wirecard-Skandal und berichtete über Jan Marsalek sowie mögliche Verbindungen in das österreichische Sicherheitsumfeld.
Weitere bekannte Themen ihrer Arbeit betreffen René Benko, den Zerfall des Signa-Konzerns und die Affäre um den politischen Berater Tal Silberstein. Bei ihrer Ernennung zur Herausgeberin hob profil diese Recherchen als Beispiele für ihre journalistische Arbeit hervor.
Fallbeispiel Wirecard und Jan Marsalek
Wirecard war ein deutscher Zahlungsdienstleister, dessen Zusammenbruch zu einem der größten Wirtschaftsskandale Europas wurde. Ein wichtiger Teil der späteren Recherchen beschäftigte sich mit dem verschwundenen früheren Vorstandsmitglied Jan Marsalek und seinen internationalen Kontakten.
Für österreichische Journalisten war der Fall besonders interessant, weil verschiedene Spuren nach Wien und in das Umfeld früherer Sicherheitsbeamter führten. Anna Thalhammer arbeitete gemeinsam mit internationalen Recherchepartnern an der Auswertung dieser Verbindungen.
Der Fall zeigt, warum Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg notwendig ist. Firmen, Konten, Kontakte und Kommunikationswege befinden sich häufig in verschiedenen Staaten. Eine einzelne Redaktion kann deshalb selten alle wichtigen Unterlagen allein beschaffen und prüfen.
Druck und persönliche Risiken
Investigative Recherchen können für Journalisten belastend und in manchen Fällen gefährlich werden. Anna Thalhammer erklärte in einem Interview, dass sie trotz unangenehmer Situationen weiterarbeite und sich durch ihre Redaktion geschützt fühle. Mit der Zeit entwickle man eine dickere Haut, müsse aber darauf achten, nicht abzustumpfen.
Im Zusammenhang mit ihren Recherchen zu Geheimdiensten und Jan Marsalek berichteten österreichische Medien außerdem über mutmaßliche Ausspähversuche gegen sie. Solche Berichte zeigen, dass Recherchen über mächtige Netzwerke nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Folgen haben können.
Warum investigative Recherchen wichtig sind
Journalisten ersetzen weder Polizei noch Staatsanwaltschaft oder Gerichte. Ihre Aufgabe besteht nicht darin, Menschen zu verurteilen. Sie können jedoch Dokumente untersuchen, Widersprüche sichtbar machen und Fragen stellen, die für die Öffentlichkeit wichtig sind.
In einer Demokratie kontrollieren Medien staatliche Einrichtungen, politische Entscheidungsträger und wirtschaftlich mächtige Unternehmen. Wenn Journalisten mögliche Missstände erklären, können Bürger Entscheidungen besser verstehen und Verantwortliche zur Stellungnahme auffordern.
Anna Thalhammer bei profil
Ernennung zur Chefredakteurin
Anna Thalhammer übernahm am 1. März 2023 die Chefredaktion von profil. Sie folgte auf Christian Rainer, der das Nachrichtenmagazin viele Jahre lang geleitet hatte. Mit ihrer Ernennung wurde erstmals eine Frau Chefredakteurin des Magazins.
Die Ernennung wurde als personeller und journalistischer Generationswechsel gesehen. Thalhammer brachte Erfahrungen aus der Innenpolitik, dem investigativen Journalismus und der Führung anspruchsvoller Recherchen mit.
Als Chefredakteurin ist sie nicht nur für eigene Artikel verantwortlich. Sie entscheidet gemeinsam mit ihrem Team, welche Themen verfolgt werden, wie Recherchen organisiert werden und welche journalistischen Standards für Veröffentlichungen gelten.
Aufgaben einer Chefredakteurin
Zu den Aufgaben einer Chefredakteurin gehören die Planung der redaktionellen Schwerpunkte, die Kontrolle der journalistischen Qualität und die Führung des Redaktionsteams. Sie muss auch schwierige Entscheidungen treffen, wenn eine Recherche rechtliche Risiken enthält oder wichtige Informationen noch nicht ausreichend bestätigt sind.
Weitere Aufgaben sind die Entwicklung digitaler Formate, die Vertretung des Mediums in der Öffentlichkeit und die langfristige Positionierung der Marke. Gerade bei einem politischen Nachrichtenmagazin muss die Chefredaktion außerdem darauf achten, dass die Redaktion unabhängig bleibt.
Anna Thalhammer als Herausgeberin
Seit 2025 ist Anna Thalhammer zusätzlich Herausgeberin von profil. In dieser Rolle erhielt sie strategische Verantwortung für die publizistische Linie und Budgethoheit für die Redaktion. Sie kann damit auch Entscheidungen treffen, die die wirtschaftliche Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit des Magazins betreffen.
Sie wurde damit die erste Herausgeberin in der Geschichte von profil. Nach Angaben des Unternehmens war die Erweiterung ihrer Rolle eine Folge ihrer journalistischen Arbeit und ihrer Übernahme von Führungsverantwortung.
Diese Kombination aus Chefredaktion und Herausgeberschaft ist anspruchsvoll. Anna Thalhammer muss einerseits journalistische Qualität und Unabhängigkeit schützen. Andererseits muss sie darauf achten, dass das Magazin wirtschaftlich erfolgreich bleibt und Leser über gedruckte und digitale Angebote erreicht.
Die digitale Zukunft von profil
In einem Interview aus dem Jahr 2026 erklärte Anna Thalhammer, dass sich die weltweite Mediennutzung immer stärker ins Internet verlagere. profil müsse diese Entwicklung verstehen und digitale Angebote weiter ausbauen.
Sie betonte gleichzeitig, dass Aufklärung eine menschliche Aufgabe bleibe. Digitale Werkzeuge und Datenanalysen können große Informationsmengen schneller auswerten. Die Einordnung, die Arbeit mit Quellen und die Entscheidung über die gesellschaftliche Bedeutung einer Geschichte benötigen jedoch weiterhin journalistische Erfahrung.
Auszeichnungen und Bedeutung für den Journalismus
Journalistin des Jahres
Im Jahr 2021 wurde Anna Thalhammer als Journalistin des Jahres im Bereich Investigationsjournalismus ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigte ihre Recherchen zu politisch und gesellschaftlich wichtigen Themen.
Bereits 2011 erhielt sie den Prälat-Leopold-Ungar-Anerkennungspreis. Der Preis zeichnet journalistische Arbeiten aus, die gesellschaftliche und soziale Themen sorgfältig behandeln.
Bedeutung für Frauen in Führungspositionen
Anna Thalhammer war sowohl die erste Chefredakteurin als auch die erste Herausgeberin von profil. Damit erreichte sie zwei Führungspositionen, die in der Geschichte des Magazins zuvor nur von Männern besetzt worden waren.
In einem Interview berichtete sie, dass einige Menschen zu Beginn an ihrer Qualifikation gezweifelt hätten. Sie erklärte außerdem, dass Männer in Führungspositionen oft über stärkere Netzwerke verfügten, während Frauen häufiger zusätzliche Unterstützung benötigten.
Anna Thalhammer bezeichnete die Förderung weiblicher Talente als wichtige Aufgabe. Gleichzeitig betonte sie, dass gute Redaktionen nicht nur beim Geschlecht vielfältig sein sollten. Auch Alter, Herkunft, Erfahrungen und unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven seien für ein ausgewogenes Team wichtig.
Einfluss auf die österreichische Medienlandschaft
Anna Thalhammer verbindet mehrere Rollen. Sie ist Investigativjournalistin, Medienmanagerin, Chefredakteurin und Herausgeberin. Dadurch kann sie nicht nur selbst recherchieren, sondern auch entscheiden, welche Themen eine größere Redaktion langfristig verfolgt.
Ihr Einfluss zeigt sich besonders in der starken investigativen Ausrichtung von profil. Auf ihrer offiziellen Autorenseite veröffentlicht sie weiterhin Beiträge zu politischen und wirtschaftlichen Themen, darunter staatliche Affären, Korruption und Vorgänge rund um den früheren Verfassungsschutz.
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Fazit zu Anna Thalhammer
Anna Thalhammer hat sich von ihren ersten Aufgaben beim Kurier bis an die Spitze eines der bekanntesten österreichischen Nachrichtenmagazine gearbeitet. Ihre Stationen bei biber, Heute und Die Presse gaben ihr Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen, bevor sie 2023 Chefredakteurin und 2025 zusätzlich Herausgeberin von profil wurde.
Besonders bekannt ist sie für Recherchen zu Korruption, Geheimdiensten, Wirecard, Jan Marsalek und wirtschaftlich-politischen Netzwerken. Ihre Karriere zeigt, wie wichtig Neugier, Ausdauer, Quellenprüfung und verständliche Erklärungen im investigativen Journalismus sind.
Über das Privatleben von Anna Thalhammer sind nur wenige bestätigte Informationen bekannt. Im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Wahrnehmung stehen deshalb ihre journalistische Arbeit, ihre Führungsrolle bei profil und ihr Einfluss auf die österreichische Medienlandschaft.
Häufig gestellte Fragen zu Anna Thalhammer
1.Wer ist Anna Thalhammer?
Anna Thalhammer ist eine österreichische Investigativjournalistin. Sie ist als Chefredakteurin und Herausgeberin des Nachrichtenmagazins profil tätig.
2.Wie alt ist Anna Thalhammer?
Anna Thalhammer wurde am 9. August 1985 geboren. Im Juli 2026 ist sie 40 Jahre alt und feiert im August ihren 41. Geburtstag.
3.Woher kommt Anna Thalhammer?
Anna Thalhammer wurde in Ried im Innkreis in Oberösterreich geboren. Ihre Ausbildung und ihre berufliche Karriere führten sie später nach Salzburg und Wien.
4.Wofür ist Anna Thalhammer bekannt?
Sie ist besonders für investigative Recherchen zu österreichischer Politik, Korruption, Geheimdiensten, Wirecard und Jan Marsalek bekannt.
5.Hat Anna Thalhammer einen Ehemann und Kinder?
Über einen Ehemann oder Partner gibt es keine verlässlich bestätigten öffentlichen Angaben. Bekannt ist jedoch, dass Anna Thalhammer Mutter einer Tochter ist.