0,3 % THC, aber kaum Nachfrage: Was passiert gerade mit CBD in Österreich?

Admin By Admin
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Vor einigen Jahren erlebte der Hanfmarkt in Österreich einen echten Boom und in vielen großen Städten gab es an jeder Ecke Spezialgeschäfte. Selbst Automaten boten Extrakte, Blüten und Öle an, doch das Bild hat sich verändert. Viele der ehemaligen Ladenlokale haben geschlossen und die Goldgräberstimmung von damals ist verflogen. 

Obwohl der Gesetzgeber in Österreich mit dem Grenzwert von 0,3 Prozent THC weiter klare Rahmenbedingungen vorgibt, stagniert der stationäre Verkauf. Was nach dem Ende eines Trends aussieht, ist in Wahrheit nur eine Veränderung im Kaufverhalten der Österreicher. 

Wie aus einem Hype Routine wurde 

Der Markt für Hanfprodukte hat sich nicht in Luft aufgelöst, sondern etabliert. Zu Beginn kauften viele  Neugierige aus reinem Interesse ein- oder zweimal Produkte, heute sind die Verbraucher informierter. Es hat sich eine Stammkundschaft entwickelt, die gezielt ihren Alltag entschleunigen oder Stress minimieren möchte. 

Der Fachhandel vor Ort leidet unter dieser Veränderung, der Betrieb wird unwirtschaftlich. Die Mietkosten in Ballungszentren wie Wien sind hoch, die Werbebeschränkungen tun ihr übriges zur Sache. Hinzu kommt, dass sich die Zielgruppe verändert hat, es gibt nur noch wenige Impulskäufer in der Fußgängerzone. Die meisten CBD-Konsumenten kaufen online, wo sie die benötigten Laborberichte und Produktanalysen direkt einsehen und per Klick bestellen können. 

Heutige Konsumenten vergleichen nicht nur die Preise miteinander, sondern schauen auch auf Qualitätsnachweise und Herstellungsverfahren. Ein digitaler Fachhandler hat weniger Fixkosten und kann durch transparente Prüfungen ein verlässliches Sortiment bereitstellen. 

Wenn Sie heute hochwertiges CBD online kaufen, greifen Sie auf etablierte Plattformen zurück, die standardisierte Analysezertifikate für jede Charge veröffentlichen. Dieses Vertrauensmaß wird erwartet, der Kiosk an der Ecke hat ausgedient. 

Bei solchen Ansprüchen setzen sich vor allem jene Anbieter durch, die ein klares Produktprofil haben. Ein Vorreiter der digitalen Entwicklung ist die Marke Mama Kana, die den Markt in Österreich mit hohen Qualitätsansprüchen bedient. Im Unternehmen vermeidet man künstliche Zusatzstoffe und chemische Behandlungen und setzt stattdessen auf schonende Extraktionsverfahren. 

Der CBD-Markt wird sich vermutlich nicht mehr mit schnellen Hypes entwickeln, sondern bei seiner Stammkundschaft bleiben. Mittlerweile haben sich auch andere Pflanzenbestandteile etabliert, mehr Cannabinoide und Terpene sind in den Fokus gerückt. 

Die pflanzliche Routine wird nicht nur wissenschaftlich untersucht, um gesundheitliche Vorzüge mitzunehmen, sondern hat auch eine Community aus Entspannungsfreunden gewonnen. 

Verbraucher in Österreich gelten ohnehin als wählerisch und das hat auch in diesem Bereich klar zugenommen. Die Menschen verlangen nachvollziehbare Produktionsketten und setzen auf lückenlose Qualitätskontrolle vom Anbau der Rohstoffe bis zum fertigen Produkt. 

Wir erleben in Österreich keinen Untergang einer einst gehypten Branche, sondern eine Bereinigung des Marktes. Durchgesetzt haben sich Qualität und Fachwissen gegen Hype-Produkte, die sich nie lange halten konnten. 

Natürliche Produkte als dauerhafter Boom 

Der Rückzug aus den Einkaufsstraßen und die Verlagerung ins Internet hat vor allem mehr Informationsquellen aus Verbrauchersicht geschaffen. Dort finden sich Foren, Communitys und Austauschmöglichkeiten, die der Verkäufer vor Ort nicht hat. 

Nicht nur Cannabinoide sind von Interesse, im Netz hat sich das Thema pflanzliche Alternativen generell stark verbreitet. Immer mehr Ratsuchende denken darüber nach, sich mit Kräuter, Pflanzen und anderen Lösungen selbst Hilfe zu verschaffen. 

Wichtig ist dabei aber immer, die Möglichkeiten nicht als Wunderlösung zu sehen. Auch CBD ist kein Wundermittel und heilt nicht jede Erkrankung. 

Wer sich aber sorgfältig mit den Möglichkeiten auseinandersetzt und eventuell sogar ärztliche Betreuung und Beratung in Anspruch nimmt, findet bei seriösen Händlern zuverlässige Produkte in guter Qualität. 

Hinzu kommt die Digitalisierung der Gesellschaft in Österreich, die Bevölkerung weiß es zu schätzen, wenn sie per Klick an Produkte kommt und nicht mehr gezwungen ist, zu den jeweiligen Öffnungszeiten im Ladenlokal aufzuschlagen und etwas einzukaufen. 

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