Patrick Budgen ist ein österreichischer Journalist, Fernsehmoderator und Schriftsteller. Er wurde 1983 in Wien geboren und ist seit vielen Jahren eng mit dem ORF verbunden. Einem breiten Publikum wurde er vor allem als Moderator der regionalen Nachrichtensendung „Wien heute“ bekannt. Dort präsentierte er aktuelle Nachrichten, führte Interviews und berichtete über politische, gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse in der österreichischen Hauptstadt. Durch seine ruhige, verständliche und gleichzeitig persönliche Art entwickelte er sich zu einem vertrauten Gesicht für viele Zuschauer.
Seine Arbeit beschränkt sich jedoch nicht auf klassische Nachrichtensendungen. Patrick Budgen moderierte ebenfalls das ORF-Frühstücksfernsehen „Guten Morgen Österreich“, führte längere Gespräche mit bekannten Persönlichkeiten und arbeitete als Chef vom Dienst. Seit Januar 2026 präsentiert er gemeinsam mit Mariella Gittler den werktäglichen ORF-Talk „Hinter den Schlagzeilen“. In dieser Sendung stehen nicht nur schnelle Nachrichten im Mittelpunkt. Die Gäste erhalten Zeit, ihre persönlichen Erlebnisse, Krisen und Gefühle ausführlich zu schildern. Budgen ist außerdem ein erfolgreicher Autor. In seinem ersten Buch „Einsiedlerkrebs“ schrieb er offen über seine eigene Krebserkrankung und das schwierige Jahr 2020. Danach veröffentlichte er unterhaltsame Geschichten über Wiener Begräbnisse sowie mehrere Kriminalromane, die am Wiener Zentralfriedhof spielen. Sein Lebensweg verbindet damit drei Bereiche: Journalismus, persönliche Erfahrungen und kreative Literatur.
Seine Popularität lässt sich auch damit erklären, dass er schwierige Themen verständlich behandeln kann. Ob Politik, Krankheit, Tod oder Trauer: Budgen versucht, ernsthafte Inhalte ohne unnötige Dramatik zu vermitteln. Gleichzeitig nutzt er den typisch schwarzen Wiener Humor, um Themen zugänglicher zu machen, die viele Menschen lieber vermeiden.
Patrick Budgen: Kindheit, Familie und Ausbildung
Woher kommt Patrick Budgen?
Patrick Budgen wuchs in Wien auf. Sein Vater stammt aus England, während seine Mutter halbfranzösische Wurzeln hat. Diese internationale Familiengeschichte erklärt auch seinen englisch klingenden Nachnamen. Trotz dieser verschiedenen kulturellen Einflüsse ist sein berufliches und persönliches Leben stark mit Wien verbunden. Die Stadt spielt nicht nur in seiner journalistischen Arbeit, sondern auch in seinen Büchern eine zentrale Rolle. ne frühe Kindheit und seine Familie spricht Patrick Budgen in der Öffentlichkeit nur begrenzt. Bekannt ist, dass er sich bereits in jungen Jahren für Kommunikation, Medien und den Umgang mit Menschen interessierte. Bevor er sich vollständig für den Journalismus entschied, besuchte er eine Tourismusschule. Als Kind konnte er sich sogar vorstellen, später Hoteldirektor zu werden. In einem Interview erklärte er, dass er ohne seine journalistische Karriere möglicherweise in der Gastronomie gelandet wäre. ildung an einer Tourismusschule kann auch für seine spätere Moderationstätigkeit hilfreich gewesen sein. In der Tourismusbranche sind ein freundlicher Umgang mit Menschen, gutes Auftreten, Organisation und klare Kommunikation wichtig. Ähnliche Fähigkeiten benötigt auch ein Fernsehmoderator. Er muss offen auf Gäste zugehen, Gespräche führen und gleichzeitig professionell bleiben.
Patrick Budgen im Überblick
| Information | Details |
|---|---|
| Name | Patrick Budgen |
| Geburtsdatum | 9. September 1983 |
| Geburtsort | Wien, Österreich |
| Alter | 42 Jahre, Stand Juli 2026 |
| Beruf | Journalist, Moderator und Autor |
| Ausbildung | Journalismus und Medienmanagement |
| Hochschule | FHWien der WKW |
| Beim ORF seit | 2005 |
| Bekannt durch | „Wien heute“, „Guten Morgen Österreich“ und „Hinter den Schlagzeilen“ |
| Aktuelle Fernsehsendung | „Hinter den Schlagzeilen“ |
| Politischer Podcast | „Rohrer bei Budgen“ |
| Erstes Buch | „Einsiedlerkrebs“ |
| Wohn- und Arbeitsort | Wien |
Was hat Patrick Budgen studiert?
Nach seiner Matura im Jahr 2003 begann Patrick Budgen ein Studium im Bereich Journalismus und Medienmanagement an der FHWien der WKW. Nach Angaben des ORF schloss er das Studium 2008 ab. Seine frühere Hochschule nennt für seine Studienzeit den Zeitraum von 2004 bis 2008. Schon während des Studiums sammelte er praktische Erfahrungen bei verschiedenen Wiener Medien. ium verband journalistische Grundlagen mit praktischen und wirtschaftlichen Kenntnissen. Dazu gehören Recherche, Schreiben, Interviewführung, Medienrecht, Medienmanagement sowie die Produktion von Beiträgen für Fernsehen und Radio. Für Patrick Budgen war besonders wichtig, dass er nicht nur theoretisch lernte. Er wollte möglichst früh selbst in Redaktionen arbeiten und echte journalistische Aufgaben übernehmen.
Vor seiner Zeit beim ORF arbeitete er unter anderem für wienweb.at und den Wiener Fernsehsender W24. Diese ersten Stationen ermöglichten ihm, Erfahrungen mit regionalen Themen zu sammeln. Er lernte, wie Nachrichten ausgewählt, recherchiert und für ein lokales Publikum verständlich aufbereitet werden.
Sein Beispiel zeigt, dass ein Studium allein für eine Karriere im Journalismus häufig nicht ausreicht. Praktika, eigene Beiträge und Kontakte zu Redaktionen sind ebenfalls entscheidend. Budgen bewarb sich nach eigener Aussage mehrmals beim ORF, bevor er schließlich eine Praktikumsstelle bei „Wien heute“ erhielt. Aus dem zunächst kurzen Praktikum entwickelte sich eine langfristige Karriere. e begann Patrick Budgens Karriere beim ORF?
Vom Praktikanten zum Fernsehmoderator
Patrick Budgen begann 2005 als Praktikant beim ORF. Sein Einstieg war zunächst nicht als große Fernsehkarriere geplant. Das Praktikum bei „Wien heute“ sollte ursprünglich nur einen begrenzten Zeitraum dauern. Seine Arbeit überzeugte die Verantwortlichen jedoch, sodass er weitere Aufgaben in der Redaktion übernehmen konnte.
Nach dem Praktikum arbeitete er als Redakteur im ORF-Landesstudio Wien. Dort war er an Beiträgen für Fernsehen und Radio beteiligt. Als Redakteur musste er Themen recherchieren, Interviewpartner finden, Informationen überprüfen und Beiträge für die Sendung vorbereiten. Diese Arbeit hinter der Kamera bildete eine wichtige Grundlage für seine spätere Tätigkeit als Moderator.
Budgen entwickelte sich Schritt für Schritt weiter. Er wurde Reporter, Moderator und schließlich Chef vom Dienst bei „Wien heute“. Als Chef vom Dienst übernimmt man innerhalb einer Redaktion besondere Verantwortung. Dazu gehören die Planung einer Sendung, die Auswahl der wichtigsten Themen, die Koordination des Redaktionsteams und schnelle Entscheidungen bei aktuellen Ereignissen.
Seine Karriere zeigt, dass er die verschiedenen Seiten des Fernsehjournalismus kennengelernt hat. Er stand nicht nur vor der Kamera, sondern wusste auch, wie eine Nachrichtensendung im Hintergrund entsteht. Diese Erfahrung kann einem Moderator helfen, auch bei kurzfristigen Änderungen, Live-Situationen oder unerwarteten Entwicklungen ruhig zu reagieren.
Patrick Budgen bei „Wien heute“
Seit 2012 präsentierte Patrick Budgen die tägliche Informationssendung „Wien heute“. Die Sendung berichtet über Ereignisse aus Wien und behandelt unter anderem Politik, Verkehr, Wirtschaft, Kultur, Kriminalität und gesellschaftliche Fragen. Für einen Moderator bedeutet das, dass er innerhalb einer einzigen Sendung sehr unterschiedliche Themen verständlich präsentieren muss.
Budgen führte Interviews mit Politikern, Experten, Künstlern und Menschen, die von aktuellen Ereignissen betroffen waren. Er berichtete außerdem über schwierige Situationen wie den Terroranschlag in Wien im November 2020. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Zu seinen Ehrungen gehören ein Anerkennungspreis beim Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis sowie ein Sonderpreis für Terrorberichterstattung im Rahmen der Auszeichnung „Journalist des Jahres“. 2025 moderierte er zudem die Gesprächsreihe „Bei Budgen“. In diesem Format führte er ausführlichere Interviews mit bekannten Persönlichkeiten. Anders als in einer kurzen Nachrichtensendung hatten die Gäste dort mehr Zeit, über ihre Arbeit, ihr Leben und persönliche Erfahrungen zu sprechen.
Diese Gesprächsreihe passte gut zu Budgens Art der Moderation. Er stellt klare Fragen, lässt seine Gäste jedoch ausführlich antworten. Statt ein Gespräch künstlich dramatisch zu gestalten, versucht er, persönliche Hintergründe sichtbar zu machen. Dieses Konzept wurde später in seiner neuen Sendung „Hinter den Schlagzeilen“ weiterentwickelt.
Patrick Budgen im Fernsehen und Podcast
Patrick Budgen bei „Guten Morgen Österreich“
Ab 2016 gehörte Patrick Budgen zum Wiener Moderationsteam von „Guten Morgen Österreich“. Von 2023 bis 2025 präsentierte er die Sendung regelmäßig. Das Frühstücksfernsehen verbindet Nachrichten, Gespräche, Servicethemen, Unterhaltung und regionale Berichte. Da die Sendung früh am Morgen ausgestrahlt wird, beginnt der Arbeitstag für Moderatoren deutlich früher als für die meisten Zuschauer. ration einer Morgensendung unterscheidet sich von einer klassischen Nachrichtensendung. Die Atmosphäre ist häufig lockerer, dennoch müssen aktuelle Informationen korrekt vermittelt werden. Ein Moderator wechselt innerhalb kurzer Zeit zwischen politischen Nachrichten, Wetter, Kultur, Gesundheit und Unterhaltung. Dafür sind Konzentration, Flexibilität und eine natürliche Gesprächsführung erforderlich.
Patrick Budgen konnte in diesem Format seine journalistische Erfahrung mit einer freundlicheren und persönlicheren Moderation verbinden. Während „Wien heute“ vor allem regionale Nachrichten lieferte, erreichte er mit „Guten Morgen Österreich“ ein Publikum im ganzen Land.
„Hinter den Schlagzeilen“ mit Patrick Budgen
Seit dem 7. Januar 2026 moderiert Patrick Budgen gemeinsam mit Mariella Gittler die Sendung „Hinter den Schlagzeilen“. Das Format läuft von Montag bis Freitag um 16.20 Uhr in ORF 2 und ist auch über ORF ON verfügbar. Jede Ausgabe dauert ungefähr 30 Minuten. dprinzip der Sendung ist einfach: Nachrichten erzählen häufig nur einen kurzen Teil einer Geschichte. Eine Schlagzeile kann Aufmerksamkeit erregen, erklärt aber nicht immer, wie sich ein Ereignis auf die betroffenen Menschen auswirkt. „Hinter den Schlagzeilen“ möchte deshalb zeigen, welche Gefühle, Entscheidungen und Veränderungen hinter einer öffentlichen Geschichte stehen.
Die Gäste sprechen beispielsweise über schwere Krankheiten, persönliche Krisen, ungewöhnliche Erlebnisse, berufliche Veränderungen oder Ereignisse, über die zuvor in den Medien berichtet wurde. Sie bekommen genügend Zeit, ihre Sicht selbst zu schildern. Dadurch soll das Publikum die Menschen hinter den Nachrichten besser kennenlernen.
Für Patrick Budgen ist dieses Format eine passende Weiterentwicklung seiner bisherigen Arbeit. Bereits bei „Bei Budgen“ führte er längere persönliche Gespräche. Durch seine eigene Erfahrung mit einer schweren Krankheit kann er zudem nachvollziehen, wie schwierig es sein kann, öffentlich über Krisen und Ängste zu sprechen.
Die Sendung verlangt Einfühlungsvermögen. Der Moderator muss kritische Fragen stellen, ohne den Gast unnötig unter Druck zu setzen. Gleichzeitig darf das Gespräch nicht oberflächlich bleiben. Budgens journalistische Erfahrung und seine ruhige Gesprächsführung sind deshalb wichtige Bestandteile des Formats.
Der Podcast „Rohrer bei Budgen“
Neben seiner Fernseharbeit moderiert Patrick Budgen den politischen Podcast „Rohrer bei Budgen“. Darin spricht er mit der bekannten österreichischen Journalistin Anneliese Rohrer über politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Der Podcast kehrte nach Angaben des ORF im Februar 2026 zurück. at verbindet zwei unterschiedliche journalistische Generationen. Anneliese Rohrer bringt ihre langjährige Erfahrung als politische Journalistin und Kommentatorin ein. Patrick Budgen führt durch das Gespräch, stellt Fragen und ordnet aktuelle Themen ein.
Podcasts bieten mehr Zeit als klassische Fernsehnachrichten. Politische Entscheidungen können ausführlicher erklärt und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Für Zuhörer, die Zusammenhänge besser verstehen möchten, kann ein solches Gespräch hilfreicher sein als eine kurze Nachricht oder ein einzelner Social-Media-Beitrag.
Patrick Budgens Krebserkrankung und Genesung
Welche Krankheit hatte Patrick Budgen?
Im Jahr 2020 erhielt Patrick Budgen die Diagnose Lymphdrüsenkrebs. Die Erkrankung wurde zu einem Zeitpunkt festgestellt, als sich gleichzeitig die Coronavirus-Pandemie in Europa ausbreitete. Dadurch war die Situation besonders belastend. Neben der eigentlichen Krebsbehandlung musste er mit Kontaktbeschränkungen, Unsicherheit und der allgemeinen Angst vor einer Ansteckung umgehen. ar damals noch vergleichsweise jung und beruflich erfolgreich. Eine lebensbedrohliche Diagnose passte nicht zu den Plänen, die er für seine Zukunft hatte. Später erklärte er, dass ihm die Nachricht zunächst den Boden unter den Füßen weggezogen habe. Nach dem ersten Schock konzentrierte er sich jedoch darauf, die Therapie zu bewältigen und wieder gesund zu werden.
Wegen seiner Behandlung legte er eine Pause vom Fernsehen ein. Für die Zuschauer war zunächst nicht vollständig bekannt, warum er längere Zeit nicht auf dem Bildschirm erschien. Erst später sprach er öffentlich über die Erkrankung und seine Erfahrungen während der Behandlung.
Wie ging Patrick Budgen mit seiner Krankheit um?
Patrick Budgen begann während seiner Krankheit zu schreiben. Das Schreiben half ihm, Gedanken, Ängste und Erlebnisse zu ordnen. Aus seinen Aufzeichnungen entstand später das Buch „Einsiedlerkrebs – Wie ich aus dem schlimmsten Jahr meines Lebens das Beste machte“.
Der Titel beschreibt zwei wichtige Seiten dieser Zeit. Einerseits ging es um die Krebserkrankung. Andererseits fühlte er sich wegen der Pandemie und der Behandlung zeitweise wie ein Einsiedler. Kontakte waren eingeschränkt, viele öffentliche Bereiche waren geschlossen und für einen Krebspatienten konnte eine zusätzliche Infektion ein besonderes Risiko darstellen.
In seinem Buch stellte er die Krankheit nicht als einfache Erfolgsgeschichte dar. Er beschrieb Unsicherheit, medizinische Behandlungen und schwierige Tage. Gleichzeitig berichtete er darüber, wie er versuchte, trotz der belastenden Situation positive Gedanken und Humor zu bewahren.
Nach erfolgreicher Behandlung kehrte Patrick Budgen in das Berufsleben zurück. Seine Erfahrung veränderte nach eigener Aussage seine Sicht auf das Leben. Dinge, die zuvor selbstverständlich wirkten, bekamen einen anderen Wert: schmerzfrei aufzustehen, arbeiten zu können, Sport zu treiben und Freunde zu treffen. späteren Interview sagte er:
„Man sollte öfter über den Tod, aber auch über Krankheiten wie Krebs reden.“
Mit seiner Offenheit wollte er dazu beitragen, die Angst vor Gesprächen über Krankheit zu verringern. Viele Menschen vermeiden das Thema Krebs, weil es mit Unsicherheit und Tod verbunden ist. Budgen zeigte jedoch, dass ein ehrlicher Austausch auch entlastend wirken kann.
Seine Erkrankung beeinflusste außerdem seine spätere Arbeit als Autor. Nach „Einsiedlerkrebs“ beschäftigte er sich in seinen Büchern verstärkt mit Tod, Bestattungen und dem Wiener Umgang mit Trauer. Dabei setzte er nicht nur auf Ernsthaftigkeit, sondern auch auf schwarzen Humor.
Patrick Budgen als Autor und seine Bücher
„Einsiedlerkrebs“ als persönliches erstes Buch
Patrick Budgen begann 2021 seine Laufbahn als veröffentlichter Autor. Sein erstes Buch „Einsiedlerkrebs“ erschien am 10. April 2021. Darin schilderte er die Zeit seiner Krebserkrankung in einer persönlichen, teilweise tagebuchartigen Form. ist keine medizinische Anleitung. Es ist vor allem ein persönlicher Erfahrungsbericht. Leser erfahren, wie sich eine schwere Diagnose auf den Alltag, die Gedanken und die Zukunftspläne eines Menschen auswirken kann. Gleichzeitig beschreibt Budgen, wie er versuchte, während eines außergewöhnlich schwierigen Jahres Hoffnung und Lebensfreude zu behalten.
Seine journalistische Ausbildung ist in dem Buch spürbar. Er kann Ereignisse verständlich ordnen und schwierige Erfahrungen in klaren Worten beschreiben. Dennoch wirkt der Text persönlicher als ein klassischer journalistischer Bericht. Budgen steht selbst im Mittelpunkt und muss seine eigenen Ängste und Schwächen offenlegen.
„Schluss – mit lustig!“
Im Oktober 2022 erschien „Schluss – mit lustig! Wahre Wiener Begräbnisgeschichten“. Das Buch enthält ungewöhnliche und humorvolle Geschichten aus dem Wiener Bestattungswesen. Gemeinsam mit Peter Holeczek sammelte Budgen Erlebnisse und Pannen, die sich rund um Beerdigungen ereignet hatten. eresse an diesem Thema entstand während seiner Arbeit als Reporter. Er berichtete über die Begräbnisse bekannter Persönlichkeiten wie Peter Alexander, Udo Jürgens und Fritz Muliar. Dabei hörte er viele ungewöhnliche Geschichten aus dem Arbeitsalltag von Bestattern. Diese Erlebnisse zeigten ihm, dass es auch in traurigen Situationen menschliche Missverständnisse, überraschende Wünsche und manchmal komische Momente gibt. macht sich nicht über Trauernde oder Verstorbene lustig. Der Humor richtet sich vielmehr auf menschliche Situationen, organisatorische Probleme und den besonderen Wiener Umgang mit dem Tod. Budgen betont, dass Humor mit Abstand sogar heilsam sein kann. Direkt nach dem Verlust eines geliebten Menschen müsse jedoch Respekt an erster Stelle stehen.
Die Zentralfriedhof-Krimis von Patrick Budgen
Nach seinen wahren Begräbnisgeschichten entwickelte Patrick Budgen die Idee für eine Krimireihe. Der Wiener Zentralfriedhof bot ihm dafür einen ungewöhnlichen und zugleich vielseitigen Schauplatz.
Die Hauptfigur der Reihe heißt Alexander Toth. Er war früher Fernsehjournalist, leidet jedoch unter Dauerstress und Informationsüberflutung. Auf der Suche nach mehr Ruhe beginnt er als Bestatter am Wiener Zentralfriedhof zu arbeiten. Dort stellt er schnell fest, dass sein neuer Beruf keineswegs so ruhig ist, wie er gehofft hatte.
Bisher erschienen drei Bücher der Reihe:
| Jahr | Buchtitel | Inhalt |
| 2023 | „Die Holzpyjama-Affäre“ | Alexander Toth findet einen verdächtigen Toten und beginnt zu ermitteln |
| 2024 | „Die Teigtascherl-Intrige“ | Eine gestohlene Urne und ein toter Teigtascherl-Fabrikant führen zu einem neuen Fall |
| 2025 | „Das Zwergpudel-Zerwürfnis“ | Ein Fall aus der Schlagerszene bringt Toth erneut in Schwierigkeiten |
„Die Holzpyjama-Affäre“ erschien am 21. Oktober 2023 und war Patrick Budgens erster Kriminalroman. Die Geschichte beginnt mit einem Toten auf der Rückbank eines Autos. Der ehemalige Journalist Alexander Toth erkennt, dass mit dem Fall etwas nicht stimmt, und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. mber 2024 folgte „Die Teigtascherl-Intrige“. Darin wird eine Urne gestohlen, während der Tod eines bekannten Lebensmittelherstellers Fragen aufwirft. Der Roman verbindet Kriminalhandlung, Wiener Sprache, schwarzen Humor und ungewöhnliche Figuren. te Band trägt den Titel „Das Zwergpudel-Zerwürfnis“ und erschien im Oktober 2025. Dieses Mal spielt die Handlung unter anderem in der Welt der Schlagermusik. Ein Stalker, eine bekannte Sängerin und ein Zwergpudel werden Teil des neuen Falls. Romane sind keine düsteren Krimis im klassischen Sinn. Sie verbinden Spannung mit leichter Unterhaltung und Wiener Humor. Die Figuren und Dialoge sind mindestens so wichtig wie das eigentliche Verbrechen. Dadurch sprechen die Bücher auch Leser an, die normalerweise nur selten Kriminalromane lesen.
Neues Buch „Alte Meister“
Für den 10. Oktober 2026 ist ein weiteres Buch von Patrick Budgen angekündigt. Es trägt den Titel „Alte Meister“. Nach Angaben des Verlags handelt es sich um eine Krimikomödie, die in einer Seniorenresidenz spielt. Im Mittelpunkt steht eine Kartenrunde, die mit unerwarteten Ereignissen konfrontiert wird. uch zum Stand Juli 2026 noch nicht erschienen ist, sollten Einzelheiten zur Handlung vorsichtig behandelt werden. Die Ankündigung zeigt jedoch, dass Patrick Budgen seine Tätigkeit als Schriftsteller neben seiner täglichen Fernseharbeit weiter ausbaut.
Patrick Budgen privat: Partner, Interessen und Zukunft
Hat Patrick Budgen einen Partner oder Kinder?
Patrick Budgen schützt große Teile seines Privatlebens vor der Öffentlichkeit. Einzelne Medienporträts nennen einen Partner namens Alex und geben an, dass Budgen keine Kinder hat. Der Moderator selbst stellt seine Beziehung jedoch nicht regelmäßig in den Mittelpunkt seiner öffentlichen Auftritte. Deshalb sind nur wenige verlässliche Einzelheiten über seinen Partner und sein Familienleben bekannt. rückhaltung ist bei Journalisten und Moderatoren nicht ungewöhnlich. Obwohl sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen sind, bedeutet das nicht, dass alle Bereiche ihres Lebens öffentlich sein müssen. Bei Patrick Budgen stehen vor allem seine Sendungen, Interviews, Bücher und beruflichen Projekte im Mittelpunkt.
Bekannt ist, dass er in Wien lebt und arbeitet. Der Verlag beschreibt ihn außerdem als sportbegeisterten Journalisten und Katzenliebhaber. Sport gewann nach seiner überstandenen Erkrankung vermutlich zusätzlich an Bedeutung, weil körperliche Gesundheit für ihn nicht mehr selbstverständlich war. Die genaue Bedeutung seiner privaten Interessen beschreibt er jedoch nur gelegentlich öffentlich. m beschäftigt sich Patrick Budgen mit Tod und Bestattungen?
Die Beschäftigung mit Tod und Bestattungen ist bei Patrick Budgen nicht allein auf seine Krebserkrankung zurückzuführen. Schon als „Wien heute“-Reporter berichtete er über bekannte Begräbnisse und lernte dabei Menschen aus dem Bestattungswesen kennen. Sie erzählten ihm von ungewöhnlichen Situationen und besonderen Wünschen, die bei Beerdigungen vorkommen können.
Durch seine eigene Erkrankung bekam das Thema später eine persönlichere Bedeutung. Budgen erklärte, dass der Tod für jüngere Menschen häufig weit entfernt wirkt. Eine lebensbedrohliche Krankheit zwingt einen jedoch dazu, über die eigene Zukunft und das mögliche Ende des Lebens nachzudenken.
Statt das Thema dauerhaft mit Angst zu verbinden, versuchte er, offener damit umzugehen. Seine Bücher zeigen, dass Respekt und Humor nebeneinander bestehen können. Er möchte Trauer nicht verharmlosen. Vielmehr zeigt er, dass Menschen auch in schwierigen Situationen menschlich bleiben und manchmal durch Humor Entlastung finden.
Was macht Patrick Budgen heute?
Im Juli 2026 ist Patrick Budgen weiterhin als Journalist, Moderator, Podcaster und Autor aktiv. Seine wichtigste aktuelle Fernsehsendung ist „Hinter den Schlagzeilen“, die werktags in ORF 2 ausgestrahlt wird. Gemeinsam mit Mariella Gittler spricht er dort mit Menschen, die hinter bekannten oder ungewöhnlichen Nachrichten stehen. führt er den politischen Podcast „Rohrer bei Budgen“ und arbeitet weiter an literarischen Projekten. Die angekündigte Veröffentlichung von „Alte Meister“ im Oktober 2026 zeigt, dass seine Karriere als Autor nicht nur ein vorübergehendes Nebenprojekt ist.
Seine berufliche Zukunft könnte weiterhin aus dieser Mischung bestehen. Das Fernsehen ermöglicht ihm, aktuelle gesellschaftliche Themen und persönliche Geschichten zu behandeln. Der Podcast gibt ihm mehr Raum für politische Analysen. In seinen Büchern kann er dagegen frei erzählen und seine Beobachtungen über Wien, den Tod und menschliche Eigenheiten kreativ verarbeiten.
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Fazit zu Patrick Budgen
Patrick Budgen hat sich vom jungen Praktikanten zu einem der bekannten ORF-Moderatoren entwickelt. Seit seinem Einstieg im Jahr 2005 arbeitete er als Redakteur, Reporter, Chef vom Dienst und Moderator. Sendungen wie „Wien heute“, „Guten Morgen Österreich“, „Bei Budgen“ und „Hinter den Schlagzeilen“ zeigen seine Vielseitigkeit als Journalist. ebserkrankung im Jahr 2020 war ein entscheidender Einschnitt. Anstatt diese schwierige Erfahrung vollständig privat zu halten, verarbeitete er sie in „Einsiedlerkrebs“. Dadurch begann ein neuer Abschnitt seiner Karriere als Autor. Es folgten wahre Wiener Begräbnisgeschichten und erfolgreiche Kriminalromane rund um den Zentralfriedhof.
Heute steht Patrick Budgen für verständlichen Journalismus, persönliche Gespräche und einen respektvollen Umgang mit schwierigen Themen. Seine Geschichte zeigt, dass aus einer schweren Krise neue Interessen und kreative Wege entstehen können. Gleichzeitig bleibt er eng mit Wien verbunden, das sowohl seine journalistische Arbeit als auch seine Bücher prägt.
Häufig gestellte Fragen zu Patrick Budgen
1. Wer ist Patrick Budgen?
Patrick Budgen ist ein österreichischer Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor aus Wien. Bekannt wurde er durch ORF-Sendungen wie „Wien heute“, „Guten Morgen Österreich“ und „Hinter den Schlagzeilen“.
2. Wie alt ist Patrick Budgen?
Patrick Budgen wurde am 9. September 1983 in Wien geboren. Im Juli 2026 ist er 42 Jahre alt und feiert im September 2026 seinen 43. Geburtstag.
3. Welche Krankheit hatte Patrick Budgen?
Patrick Budgen erhielt im Jahr 2020 die Diagnose Lymphdrüsenkrebs. Nach einer mehrmonatigen Chemotherapie kehrte er wieder in das Berufsleben zurück und verarbeitete seine Erfahrungen im Buch „Einsiedlerkrebs“.
4. Welche Bücher hat Patrick Budgen geschrieben?
Zu seinen Büchern gehören „Einsiedlerkrebs“, „Schluss – mit lustig!“, „Die Holzpyjama-Affäre“, „Die Teigtascherl-Intrige“ und „Das Zwergpudel-Zerwürfnis“. Viele seiner Geschichten verbinden Wiener Humor mit ernsten Themen.
5. Was macht Patrick Budgen heute?
Patrick Budgen arbeitet weiterhin als Moderator, Journalist, Podcaster und Schriftsteller. Zu seinen aktuellen Projekten gehören die ORF-Sendung „Hinter den Schlagzeilen“, der Podcast „Rohrer bei Budgen“ und weitere Bücher.